DOPPELPUNKT April 2022
Seite 13 April 2022 Aktuelle Rundschau Spatenstich für das neue Ärztezentrum in Neumarkt, das in rund einem Jahr bezugsfertig sein soll: Bürgermeister Adi Rieger, Bauherr Dr. Roman Szlauer und Josef Rettenwander, Chef der ausführenden Baufirma (von links). Bei der Planung des Neubaus wurde großes Augenmerk auf Ästhetik und ökologische Nachhaltigkeit gelegt. Bilder: Stadtgemeinde Neumarkt arzt für Frauenheilkunde und Geburts- hilfe sowie Barbara Volkmar, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde nutzen. Darüber hinaus gibt es noch Kapazitäten für weitere Ärzte oder medizinische Ein- richtungen. Bei der Planung des Neubaus wurde vom Bauherrn besonders großes Augen- merk sowohl auf die Ästhetik als auch die ökologische Nachhaltigkeit gelegt. So wird Regenwasser als Nutzwasser für den Sanitärbereich gesammelt. Das Ge- bäude verfügt über eine kühlende und zu- gleich isolierende Dachbegrünung inklu- sive Photovoltaikanlage und wird mittels einer Erdwärmepumpe in Verbindung mit intelligenter Betonkernaktivierung klimatisiert. G leich mehrere Weichen für die Zukunft haben die Lengauer Gemeindepolitiker bei ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr gestellt. Vom Nein zur Mitfi- nanzierung des Flachgauer Hallenbades bis Ankauf eines Komunalfahrzeuges spannt sich der Bogen. Außerdem wurde die neue Amtsleiterin vorgestellt. Christine Schweigerer wird ab April das Gemeindeamt leiten. Auf Empfehlung des Personalbeirates und eines Personalberatungsbüros ist diese Entscheidung gefallen. Bereits im Dezember haben sich die oberösterreichischen Nachbargemeinden darauf geeinigt, sich finanziell nicht am geplanten Hallenbadbau in Seekirchen zu beteiligen. Jetzt wurde dieses „nein“ auch von den Lengauer Ge- meindepolitikern abgesegnet. Beschlossen wurde hin- gegen die weitere Mitglied- schaft der Gemeinde Lengau bei Leader Oberinnviertel- Mattigtal für die neue EU- Förderperiode 2023 bis 2027. Und auch Errichter privater Photovoltaikanlagen können sich freuen. Sie erhalten ab heuer eine Förderung von 400 Euros. Biomasseanlagen wer- den mit 150 Euro gefördert. Schließlich waren auch die Kinderbetreuung noch ein Thema und deshalb wurde im Zuge eine Bedarfserhebung für Krabbelstuben-, Kinder- gärten- und Volksschulplät- zen beschlossen, die Unter- lagen an das Land Oberöster- reich zu übermitteln, damit vor allem für die Volksschule Friedburg das erforderliche Raumprogramm anerkannt wird und die Gemeinde bis 2026 eine Klassenerweite- rung gewährleisten kann. Lengaus Bürgermeister Erich Rippl mit der neuen Gemeinde- amtsleiterin Christine Schweigerer. Bild: Gemeinde Lengau LENGAU: Ein klares „Nein” der Gemeindepolitiker Oberösterreichs Gemeinden zahlen beim Flachgauer Hallenbad nicht mit
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