DOPPELPUNKT August 2019

Rund um den Wallersee Seite 7 August 2019 zeigen sich als großer Spender das SOS-Kinderdorf NEUMARKT: HAK-Abendmatura ist Erfolgsmodell Anmeldung jetzt Bürgermeisterin Tanja Kreer mit ihrem blauen Notizbuch, das sie täglich begleitet und in dem viele Wünsche und Anregungen der Bevölkerung stehen. Bilder (2): Rule Derzeit eine der größten Baustellen in Straßwalchen: Die Errich- tung der Feuerwehrhauptwache und des Kindergartens. Läuft al- les nach Plan, soll die Eröffnung im Herbst nächsten Jahres über die Bühne gehen. S traßwalchens Bürger- meisterin Tanja Kreer hat seit gut einem Jahr einen treuen Begleiter. Der ist zwar schon etwas ab- gegriffen, an manchen Stellen ramponiert, aber nach wie vor ein aktueller Ratgeber. Genau- genommen ist es ein blaues No- tizbücherl, das Tanja Kreer im- mer wieder zur Hand nimmt, um darin zu blättern. Was sie dort notiert hat? Wünsche und Anregungen die ihr von Straß- walchnern bei ihren Hausbe- suchen vor der Bürgermeister- wahl zugetragen wurden. „Einen Teil davon habe ich bereits abgearbeitet, aber es gibt schon noch einiges zu tun“, lacht Tanja Kreer, die jetzt seit 100 Tagen im Amt ist. Genau jene Zeit also, nach der angeblich für alle Politi- ker die Schonfrist vorbei ist. Trotzdem: Dass jetzt das Kli- ma in der Gemeindestube rauer werden könnte, befürchtet die Bürgermeisterin nicht. „Wir haben seit Anfang an ein gutes Klima über alle Parteigrenzen hinweg. Ich rechne damit, dass das auch in Zukunft so bleiben wird“, sagt Tanja Kreer, die in diesen Tagen das Amt ihrem Vize Franz Leikermoser über- lassen hat. Tanja Kreer und ihre Familie machen zwei Wo- chen Urlaub in den Pongauer Bergen: „Und weil ein Bürger- meister nicht länger als eine Woche weg sein darf, habe ich vor meinem Urlaub das Amt ganz offiziell an Franz über- geben.“ Freilich, wenn im Herbst ei- nige Weichen für die Zukunft Straßwalchens gestellt wer- den, sitzt wieder Tanja Kreer auf dem Bürgermeisterstuhl. Dabei geht es dann unter ande- rem auch um die Erweiterung der Volksschule von 13 auf 18 Klassen. Um die Sanierung des Pfongauer Baches samt Verle- gung der Roidwalchnerstraße und zwei zusätzliche Parkplät- ze für die Post, „die wir auf jeden Fall im Ort erhalten wol- len“, wie Kreer betont. Auch damit, wie es in Zu- kunft mit der alten Feuerwehr- zeugstätte, dem Gemeindehaus und dem Hornerhaus weiter- gehen soll, wird sich die Ge- meindevertretung schon bald beschäftigen müssen. Und zumindest beim Hornerhaus könnte sich eine Lösung ab- zeichnen. So möchte hier die von den Barmherzigen Brü- dern betriebene „Lebenswelt“ eine Werkstätte für Gehörlose mit Mehrfachbeeinträchtigung errichten. Dazu ist allerdings die Unterstützung des Landes notwendig. Eine Entscheidung darüber soll bis Mitte nächsten Jahres fallen. Ihr kleiner blauer Begleiter kennt die Wünsche der Leute STRASSWALCHEN: Tanja Kreer ist seit 100 Tagen Bürgermeisterin D ie neue Abendmatura an der Handelsakademie ist gefragt: Seit dem Start im Herbst des Vor- jahres haben heuer mehr als 30 Studierende die ersten Module er- folgreich gemeistert. Wer mit dem Schulstart am 9. September dabei sein möchte, kann sich jetzt an- melden. Alle Infos dazu: www. hak-neumarkt.com W enn in diesen Tagen Jugendliche in den Neubau im SOS-Kinderdorf einziehen, dann haben auch die Salzbur- ger Festspiele ihren Beitrag dazu geleistet. Denn es ist inzwischen der Brauch, dass die Künstler bei Generalproben ohne Gage spie- len. Der Reinerlös aus dem Kartenverkauf wird dann für sozi- ale Projekte zur Verfügung gestellt und so konnte sich diesmal das SOS-Kinderdorf über 70.000 Euro freuen. In das neue Haus werden 14- bis 17-Jährige einziehen, um auf eigenen Beinen zu stehen. Im Bild SOS-Kinderdorf Kinder mit Helga Rabl-Stadler Christian Moser, Geschäftsführer SOS-Kinderdorf.

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