DOPPELPUNKT August 2025

Meinungen August 2025 Alle Ausgaben der Zeitungen DOPPELPUNKT und VOLLMOND auch als E-Paper www.verlag-doppelpunkt.at … dass im Gemeindege- biet von Seekirchen einige Trinkwasserspender auf- gestellt wurden. „Mir ist das beim Rad fahren mit meinen Kindern aufgefal- len. Die haben sich über jeden Brunnen gefreut und auch gleich Gebrauch da- von gemacht“, freut sich eine junge Mutter aus Seekirchen und möch- te sich auf diesem Wege bei den Verantwortlichen dafür herzlich bedanken. Zugleich könnte das aber auch ein gutes Beispiel für andere Gemeinden und In- stitutionen sein. … dass manche Schani- gärten unnötig viel Platz einnehmen, weil die Pflanzen in den Begren- zungströgen wuchern und damit auch die an- grenzenden Parkplätze behindern. „So wie jeder Gartenbesitzer seine He- cke schneiden muss, sollten auch die Gastwirte und Kaffeehausbetreiber mit einem Schanigarten hin und wieder zur Heckenschere greifen“, lässt uns ein Le- ser aus Mattsee wissen und meint weiter: „Das ist jetzt beileibe keine Kritik, son- dern nur eine Anregung.“ Was gefällt Ihnen (nicht)? Tel.: 06216/7560 redaktion@doppelpunkt.co.at IMPRESSUM: Medieninhaber, Verleger und Herausgeber: Nicole Lenzenweger MA rer. nat. Verlagsanschrift: Breinbergstraße 14, 5202 Neumarkt am Wallersee. Telefon: 06216/7560 oder 7140, E-mail: redaktion@doppelpunkt.co.at Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, Horn. - Für mit „+“ oder „PR“ gekennzeichnete Texte wurden Druckkostenbeiträge eingehoben. Es handelt sich demnach laut Medien- gesetz um „bezahlte Einschaltungen”. Für unverlangt eingesandte Fotos und Manuskripte kann keine Haftung übernommen werden. - Alle Daten zu unseren Medien finden Sie auch im Internet unter www.verlag-doppelpunkt.at Seite 2 V or wenigen Tagen ein unerwarteter Anruf meiner Mutter: „Ich habe ja gar gewusst, dass Ihr in Venedig gewesen seid.“ Fast ein bisserl Ratlosigkeit bei mir: „Wir waren gar nicht in Venedig.“ Aber meine Mutter besteht darauf: „Ich habe doch heute eine Ansichtskarte von euch bekommen, mit Grüßen aus Venedig.“ N atürlich waren wir in Venedig. Aber beim Karneval und das ist jetzt rund ein halbes Jahr her. Und natürlich haben wir da auch ein paar Ansichts- karten verschickt. So wie wir es immer machen, wenn wir für ein paar Tage von zu Hause weg sind. Das gleicht oft einem Spießru- tenlauf. Karten gibt’s ja an jeder Straßenecke. Aber die Marken dazu? Bekommst ganz selten im gleichen Ge- schäft. Und wenn, musst erst noch einen Briefkasten finden. Von einem Postamt ganz zu schweigen. I n Venedig haben wir die Karten bei der Hotel- rezeptionen abgegeben. Und nachdem die Karten auch zwei Wochen nach unserer Rückkehr noch keinen der Empfänger er- reicht haben, habe ich mich damit abgefunden, dass der Rezeptionist unsere Karten einfach in den Papierkorb anstatt in einen Postkasten geworfen hat. Nun ist klar, ich habe dem Mann unrecht getan. Und ich nehme jetzt einmal an, dass in den nächsten Ta- gen auch unsere Nachbarn, unsere Kinder und ein paar gute Freunde Ansichtskar- ten aus Venedig bekommen werden. N atürlich haben wir uns auch über whatsapp aus Venedig gemeldet. Ga- rantiert haben wir Bilder vom Karneval verschickt oder auf den Status gestellt. Daran kann sich ganz of- fensichtlich aber niemand mehr erinnern. U nsere verspäteten An- sichtskarten werden hingegen lange in Erinne- rung bleiben und noch öfter für Gesprächsstoff sorgen. Aber wieso die Karten mit der Post von Venedig bei Österreich rund ein halbes Jahr unterwegs waren, wird sich nie klären lassen. Die Schneckenpost bleibt in Erinnerung

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