DOPPELPUNKT Juli 2018
Juli 2018 Seite 23 Aktuelle Rundschau Mit einem bunten Programm wurde in Munderfing der „Inter- nationale Tag des Windes“ ge- feiert. Natürlich bei den Wind- rädern im Kobernaußerwald, wo es beimWindrad 2 einen Tag der offenen Türe gab. Der stieß auch bei jenen Läufern und Moun- tainbikern auf großes Interesse, die zuvor am vierten Munder- finger Windparklauf teilgenom- men haben. Dabei ging es nicht nur um Zeit und Tempo, sondern auch um Gemütlichkeit und um die Freude an der Bewegung in der schönen Natur. Ein Vortrag von Dr. Elke Ludewig, Leiterin des Sonnblick-Observatoriums, rundete das Programm an die- sem Tag ab, an dem auch die EWS-Consulting ihren 25-jäh- rigen Bestand feierte. Die Pi- oniere in Sachen erneuerbarer Energie machten vor genau ei- nem Vierteljahrhundert die erste Windmessung und nützten dazu einen Maibaum. Heute stehen 1.260 Windräder in Österreich, die elf Prozent des Gesamt- strombedarfes decken können. Außerdem hat Bürgermeister Martin Voggenberger den Tag genützt um mit den frischgeba- ckenen Eltern den Jahresbaum im Wald-Windpark für die Neu- geborenen gepflanzt. MUNDERFING: Internationaler Tag des Windes Laufend und radelnd die Windräder gestürmt Auf´geht´s. Start zum vierten Windparklauf. Bild: EWS Obst- und Beerenjahr Ein Frühjahr, das klima- tisch eher an den Mittel- meerraum als an Österreich erinnert, liegt hinter uns. Was der Sommer uns und unseren Pflanzen nun noch bringt, das wird sich weisen. Wärmeliebhaber*innen So unangenehm die lange Trockenphase für Landwirte und Gärtnerinnen auch war, manche Pflanzen im Garten schienen die Hitze richtig ge- liebt zu haben: Die von man- chen Experten fast schon tot- gesagten Kirschbäume trugen in den vergangenen Wochen so viele Früchte, dass einem schwindlig wurde. Aber auch seltenere Obst- und Beeren- sträucher wie die Felsenbirne hatten heuer gefühlt doppelt so große Früchte als normal. Pflanzzeit: schwierig Wenn man heuer aber neu ausgepflanzt hat, vor allem wurzelnackte Pflanzen (ohne Erdballen), dann hatte man schon ganz schön zu kämp- fen. Auch die Raseneinsaat war trotz intensiver Wässe- rung alles andere als einfach heuer. Von dem Standpunkt aus gewinnt die Herbstpflan- zung vielleicht auch in Zu- kunft wieder mehr an Bedeu- tung und auch eine Rasenein- saat etwa im September hat ihre Vorteile. Wie geht´s weiter? Die Pflanzzeit ist nun oh- nehin vorbei, also geht‘s jetzt ans richtige Pflegen im Som- mer. Wie jedes Jahr um diese Zeit können aktuell die Früh- lingsblüher unter den Sträu- chern geschnitten (bitte per Hand!) werden. Dann treiben sie bis zum Herbst wieder et- was nach und belohnen uns mit einer neuen Blütenpracht im nächsten Frühling. Richtig gießen Bei längeren Trockenphasen kann oder muss auch jetzt noch gewässert werden. Grundre- gel wie gehabt: nicht täglich, dafür eine ausreichend gro- ße Wassermenge, damit das Wasser auch in tiefere Wur- zelschichten vordringen kann. Eine Abdeckung mit Mulch (neu bei uns jetzt Jumbogras- mulch aus Miscanthushäck- sel!) unterstützt dabei. Einen schönen Sommer wünsch ich euch! Liebe Grüße, Reinhard Sperr Kontakt DSG Mondseeland: Stefi@DerServiceGaertner.at Tel: 0664/73 79 95 87 Mit Steinböck in die Sommerpause Herbert Steinböck (Bild) ist ein Urgestein der heimischen Kaba- rett-Szene und kann aus einem schier unerschöpflichenMeer aus Gags, Conférencen und früheren Programmen schöpfen, wenn er einen Abend der Pointenparaden gestaltet. So wie jüngst im Obertrumer Bierkabarett, wo er mit seinem Programm „Aus je- dem Dorf a Hund“ die Zuschauer auf´s Köstliche unterhalten hat. Das Bierkabarett hat sich damit auch gleichzeitig in die Sommerpause verabschiedet. Am 27. September geht´s weiter. Und just mit Gerold Rudle, mit dem einst Steinböck über viele Jahre ein legendäres Kabarett-Duo gebildet hat. Rudle kommt mit Monica Weinzettl und dem Programm „Drama Queen und Couch Potato“ nach Obertrum. Bild: Rule
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