DOPPELPUNKT Juli 2022
Seite 13 Juli 2022 Aktuelle Rundschau TIEFGRABEN: Musiker sind stolz auf jungen Tubisten Gold für Daniel Schwaighofer hat ein ganz besonderes Hobby für „Müllsammler” J ohann Kreuzeder (rechts) hat ein außergewöhn- liches Hobby: Seit mehr als zehn Jahren sam- melt er beinahe wöchentlich mit unermüdlichem Einsatz den Müll entlang der Landesstraße L101 und deren Seitenstraßen ein. Johann Kreuzeder leistet damit einen außergewöhnlichen Beitrag für die Gesellschaft und zur Sauberhaltung der Natur. Dafür wurde ihm jetzt von Landeshauptmannstell- vertreter Heinrich Schellhorn (links) das Umwelt- verdienstzeichen des Landes überreicht. Bild: Neumayr D ie Musikkapelle Tiefgraben ist stolz auf ihren Tubisten Dani- el Schweighofer (rechts im Bild), der sich seit wenigen Tagen mit ei- ner Goldmedaille schmücken kann. Schweighofer absolvierte die Ab- schlussprüfung „Audit of Art“ auf der Tuba mit „ausgezeichnetem Er- folg“. Links Musiklehrer Alexander Rindberger. Bild: LMS Mondsee Der Reinhalteverband Wallersee-Süd sucht einen Klärwärter ä für den Betrieb der Kläranlage ä Österreichische Staatsbürgerschaft ä Gelernter handwerklicher Beruf ä Wochenend- und Bereitschaftsdienst ä Führerschein B und EDV – Kenntnisse weiters suchen wir eine Büro-Reinigungskraft für 10 Wochenstunden Reinhalteverband Wallersee-Süd, Gewerbestraße 15, 5201 Seekirchen verwaltung@rhv-seekirchen.at Auskünfte unter 06212/7186 Leader-Projekt lässt die Zeit der Römer lebendig werden D ass die Römer auch im Flachgauer Seengebiet beheimatet waren, wissen die Experten nicht erst seit den umfangreichen Ausgra- bungen in Neumarkt-Pfon- gau. Seit Jahrzehnten wer- den in der Region immer wie- der Funde gemacht. Auch von Privatpersonen. Jetzt werden alle Informationen gesam- melt, in Zusammenhang ge- bracht und für Interessierte attraktiv präsentiert. „Vergraben und Vergessen. Funde einer wechselvollen Geschichte im Salzburger Seenland“ nennt sich das Leader-Projekt, bei dem die Stücke aus der Römerzeit von insgesamt sechs Fundstellen erfasst werden. Alle wesentlichen Infor- mationen zur Besiedelung und zum Leben in der Region vom 1. bis 5. Jahrhundert n. Chr. werden digital aufberei- tet und den Gemeinden, Mu- seen, Schulen und anderen Kultureinrichtungen zur Ver- fügung gestellt. Durch die Bearbeitung des vorhandenen Fundmaterials sind Aussagen zur zeitlichen Stellung der Siedlungen und Gräber möglich. Außerdem zeigt sich, wie stark die Re- gion in das Handelsnetz des römischen Reiches eingebun- den war. In Neumarkt wurden bei Ausgrabungen in Pfongau über meh- rere Jahre hinweg die Reste eines Römischen Gutshofs freige- legt. Bild: Rule
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