DOPPELPUNKT Juni 2023
Seite 12 Juni 2023 Aktuelle Rundschau E inen zwanglosen und lustigen Abend bescherte Benedikt Mit- mannsgruber Ende April den Besuchern des Bierkabaretts in Obertrum. Mit seinem leicht nerdig angehauchtem Charme und ei- ner ordentlichen Portion Selbstironie hatte Benedikt Mitmannsgru- ber das Publikum auf seiner Seite. Sein neues Pro- gramm „Der seltsame Fall des Benedikt Mit- mannsgruber“ handelt vom Leben des erst 26 jährigen Oberösterreichers. Die Kernaussage: ein Mann ist erst ein Mann, wenn er ein Haus gebaut, ein Kind gezeugt und einen Baum ge- pflanzt hat. Benedikt Mitmannsgruber erfüllt keines dieser Kriterien und erzählt auf äu- ßerst humorvolle Art und Weise über seine Lebenserfahrungen als schmächtig gebau- ter, Schnauzbart tragender Vegetarier im Mühlviertel, der keine Ambitionen zeigt in das echte „Erwachsenenleben“ einzutauchen. Episoden aus seinem Alltag als Deutschleh- rer rundeten den Abend ab. Der „humorvol- le Hofnarr“, wie er sich selbst gern bezeichnet, findet aber auch Wege eine gewisse Systemkritik humorvoll unterzubringen – sei es über Nestlé oder Impfgegner in der Corona Pandemie. Nicht fehlen durfte natürlich auch das Markenzeichen des Komikers, der mehr (oder weniger) schicke Norwegerpulli. Alles in Allem: Ein gelungener Abend mit pointierten Witzen, die für jede Menge Lacher sorgten. Elisabeth Dürnberger Am 25. Juni ist Reinhard Nowak mit seinem Programm „Endlich!“im Bierkabarett zu Gast. DOPPELPUNKT ver- lost 2 x 2 Karten für diesen Abend. Wer mitspielen möchte: www.flachgau24.at/Gewinnspiele OBERTRUM: Schnauzer, Norwegerpulli und Dackelblick – ein klassischer Antiheld im Bierkabarett „Der seltsame Fall des Benedikt Mitmannsgruber” B eim Gasspeicher Haidach fand kürzlich eine der größten Übungen seit langem statt, bei der die Einsatzkräf- te aus den umliegenden Ge- meinden Köstendorf, Seekir- chen, Henndorf, Obertrum, Mattsee, Schleedorf, Schnee- gattern, Lengau, Utzweih und Friedburg gefragt waren. Zur Unterstützung wurde die Po- lizeistation Straßwalchen so- wie zwei Hubschrauber des Innenministeriums mit ein- gebunden. Auch Mitarbeiter der RAG Austria waren ein- gebunden, so dass sie sich bei einem möglichen Ernst- fall entsprechend zu verhal- ten wissen. Gemeinsam mit der Droh- nenmannschaft aus dem Ab- schnittsfeuerwehrkommando Mondsee mit den Feuerweh- ren Oberhofen und St. Lorenz konnten mit Hubschrauber und zwei Drohnen umfassen- de Detailaufnahmen aus der Luft an die Übungsleitung am Boden gesendet werden. Al- le Brandherde und sämtliche vermisste Personen konnten durch den Einsatz von Wär- mebildkamera schnell gefun- den werden. 52 Rot-Kreuz-Leute mit neun Fahrzeugen konnten die verletzten Personen bereits vor Ort versorgen und so weit stabilisieren, dass sie die Op- fer in Krankenhäuser bringen konnten. Alarm beim Gasspeicher war eine große Herausforderung Großübung für Feuerwehren, Rotes Kreuz und Polizei beim Gasspeicher in Haidach.
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