DOPPELPUNKT Juni 2026
Meinungen Juni 2026 … dass die Seekirch- ner Volksschüler nach ihrer Teilnahme an der Aktion „hui statt pfui“ von der Stadtgemeinde in den neueröffneten Hofwirt zum Mittagessen eingeladen wurden. … dass bei Schulen jeden Morgen „Elterntaxis“ die Zufahrten verstopfen. „Man könnte mit der warmen Jah- reszeit die Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die Schule schicken“, so eine Leserin aus Straßwalchen. IMPRESSUM: Medieninhaber, Verleger und Herausgeber: Nicole Lenzenweger MA rer. nat. Verlagsanschrift: Breinbergstraße 14, 5202 Neumarkt am Wallersee. Telefon: 06216/7560 oder 7140, E-mail: redaktion@doppelpunkt.co.at Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, Horn. - Für mit „+“ oder „PR“ gekennzeichnete Texte wurden Druckkostenbeiträge eingehoben. Es handelt sich demnach laut Medien- gesetz um „bezahlte Einschaltungen”. Für unverlangt eingesandte Fotos und Manuskripte kann keine Haftung übernommen werden. - Alle Daten zu unseren Medien finden Sie auch im Internet unter www.verlag-doppelpunkt.at Seite 2 S chülerinnen und Schüler der land- wirtschaflichen HBLA in Ursprung haben in den vergangenen Wochen öfter als sonst ihr Klassenzim- mer ins Freie verlegt. Sie haben Füllfeder, Hefte und Lineal gegen Schaufel, Krampen und Scheibtruhe getauscht. Sie haben Sand und Schotter geradelt, un- handliche Wurzelstöcke durch die Gegend getra- gen, Altholz gesammelt und schwere Steine geschleppt. S o ist ein Stück „wilde Erde“ entstanden. Dar- auf können in nächster Zeit Käfer und andere Insekten ihre Burgen bauen. Repti- lien können sich zwischen den Steinen Höhlen suchen und alle Pflanzen und Blu- men dürfen wachsen, ohne als Unkraut bezeichnet zu werden. W ir wissen längst, dass die Natur wie ein großes Uhrwerk funk- tioniert. Viele große und kleine Zahnräder greifen ineinander. Und selbst wenn nur das allerkleinste Zahnrad nicht mehr richtig funktioniert, beginnt die Maschinerie unrund zu laufen. In den vergangenen zweihundert Jahren ha- ben die Menschen viel an diesen Zahnrädern herum- gepfuscht. Überall fehlen inzwischen die Zähne. Das Werk eiert inzwischen gehörig, läuft aber noch halbwegs. Ein „wildes Fleckerl“ als kleines Zahnrad D er Beitrag der Ur- sprunger Schüler ist zwar nur ein ganz kleiner Reparaturbeitrag. Aber die Tiere und die Pflanzen in der Region wissen das zu schätzen. Vor allem aber sollten die Schüler für uns Vorbild sein. Wenn jeder Gartenbesitzer ein kleines Eckerl seines grü- nen Paradieses sich selbst überlassen würde, dann wäre schon viel getan. D aran sollten wir den- ken, bevor wir wieder unsere Mähroboter losschi- cken, mit dem Befehl, alles klein zu hacken, was sich ihnen in den Weg stellt. J ohann Hillerzeder aus Seekirchen wurde beim Landesdelegiertentag für die kommenden vier Jahre zum neuen Präsiden- ten des Salzburger Kameradschafts- bundes gewählt. Johann Hil- lerzeder war bisher Vize- präsident des Salzburger Ka- meradschaftsbun- des, Bezirksobmann desFlachgausundObmannder Kameradschaft Seekirchen. Der Salzburger Kamerad- schaftsbund hat rund 35.000 Mitglieder in sechs Bezirksverbänden mit 135 Ortska- meradschaften, davon 38 im Flachgau. Hil- lerzeder folgt Josef Hohen- warter nach, der 17 Jahre lang Prä- sident war. Bild: Bernd Huber Neuer Präsident beim Kameradschaftsbund
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