DOPPELPUNKT März 2018

März 2018 Seite 12 Aktuelle Rundschau FUSCHL AM SEE: Großzügige Spende übergeben 1.000 Euro für die Caritas FRIEDBURG: Junge Besucher kamen Volksschüler beim D er Verein Naturwerkstatt Mathias- hof in Fuschl amSeemit der Obfrau Anita Doringer (Bildmitte) und Familie Kari (Bild rechts) überreichte der Cari- tas-Bereichsleiterin Sabina Weißbacher den gut aufgerundeten Betrag von 1.000 Euro. Das Geld ist der Erlös des jüngs- ten Winterfestes, das zweckgebunden für das Projekt „Unterstützte Kommu- nikation“ verwendet werden soll. ELIXHAUSEN: Schüler der HBLA Ursprung haben ihre Elternhäuser genau unter die Lupe genommen Nach den Berechnungen des Sohnes tauscht der Vater den Heizkessel im Haus D as nennt sich praxisorientiertes Lernen: Rund 20 Schüler der HBLA Ursprung haben für ihr Eigenheim einen Energieausweis erstellt und konnten ihren Eltern so konkrete Vorschläge für Sanierungsmaßnahmen präsentieren. Das Projekt wurde an der Schule im Rahmen der neuen Fachrichtung „Umwelt- und Ressourcenmanagement“ um- gesetzt. Die Schüler besorgten sich beim Bauamt die Pläne ihrer Elternhäuser und nahmen die wichtigsten Bauelemente auf. Mit Hilfe von Experten aus der Wirtschaft errechneten sie dann die Energieausweise. „Energie- und Ressourcenef- fizienz ist für uns alle von größter Bedeutung und unsere Schüler sollen die nachhaltige Gestaltung ihrer Umwelt in praktischer Anwendung ler- nen”, erklärt Konrad Steiner. Der Lehrer an der Höheren Bundeslehranstalt Ursprung hat in diesem Schuljahr eigens das Freifach “Ressourcenma- nagement und Erneuerbare Energie” gegründet. “Die En- ergieberatung des Landes Salz- burg unterstützt unser innova- tives Unterrichtskonzept, bei dem Profis aus der Wirtschaft gemeinsam mit den Schülern arbeiten und so auch potenzi- elle zukünftige Arbeitnehmer kennenlernen”, sagt Steiner. Die Schüler der HBLA be- sorgten sich während der Weih- nachtsferien die Pläne beim Bauamt, nahmen Elemente wie Fenstertypen, Mauerstärken, Heizung und Verteilsystem auf. Mit den Praktikern aus der Wirtschaft digitalisierten sie die Gebäude mit einem gängigen Profitool und errechneten den Energieausweis. Im Anschluss wurden mögliche Sanierungs- maßnahmen und deren Auswir- kung zur Energieeinsparung, CO2-Reduktion und natürlich Wirtschaftlichkeit simuliert. Schüler Matthias Lindner und sein Vater Herbert zeigen sich von dem selbst erstellten Energieausweis überzeugt. Der Sohn hat schon vermutet, dass an seinem Elternhaus in Obertrum einige Sanierungs- maßnahmen fällig wären. „Mein Vater wird nun aufgrund meiner Berechnungen in einem ersten Schritt den Heizkes- sel tauschen. Der rechnet sich am schnellsten“, so der junge Nachwuchs-Experte. Übrigens: Derzeit läuft noch die Anmeldefrist für das nächste Schuljahr in der neuen Fachrichtung Umwelt- und Ressourcenmanagement an der HBLA Ursprung. Im Un- terricht haben Schüler die Ge- legenheit, Grundkompetenzen rund um die Themen Umwelt- schutz, Abfallwirtschaft, En- ergieeffizienz und erneuerbare Energien zu erlernen. In jedem Fall ein Ausbildungszweig mit hervorragenden Berufschancen in der Zukunft. Anmeldeschluss ist am 2. März. Alle Infos gibt es online unter www.ursprung.at 20 Burschen und Mädchen der HBLA Ursprung haben am Freifach „Umwelt- und Ressourcenma- nagement“ teilgenommen und dabei Energieausweise für ihre Elternhäuser erstellt. Bilder: HBLA Ursprung Konkrete Schritte bei der Familie Lindner: Nach den Berech- nungen von Sohn Matthias (Mitte) läßt Vater Herbert (rechts) den Heizkessel imHaus tauschen. Links Lehrer Konrad Steiner, der das neue Freifach an der HBLA ins Leben gerufen hat.

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