DOPPELPUNKT März 2018

Vorgestellt Seite 14 ein, ein Diamant ist das keiner“, lacht Tanja Kreer, „wahrscheinlich ist es nur ein kleiner Glasstein, den mir der Zahnarzt einmal auf den oberen Schneidezahn geklebt hat. Ich wundere mich selbst, wie lange der Stein da schon hält“ ... und im wahrsten Sinne des Wortes Tanjas Lachen einen zu- sätzlichen Glanz gibt. Tanja Kreers große Leidenschaft ist die Politik. „Ich bin bis in das Tiefs- te meines Herzens eine Rote“, legte sie die Karten auch sofort offen. Sie ist ein Fan von Ex-Kanzler Christian Kern und arbeitet für die Salzburger Nationalratsabgeordnete Cornelia Ecker als parlamentarische Mitarbeiterin. Was man da tun muss? „Termine ausmachen, Fakten recherchieren, stets ein offenes Ohr für die Wähler haben. Kurzum: Ein spannender Job, der jeden Tag Abwechslung bringt.“ All das kennt Tanja Kreer aber auch aus ihrer Heimatgemeinde Straßwalchen, wo sie seit 2005 in der Politik tätig ist. Dort sitzt sie unter anderem auch imAusschuss für Bildungswesen, Kin- dergärten, Schulen und Spielplätze. Und weiß aus der Praxis, wovon sie spricht. Als Mutter von zwei Kindern (Nico 8 Jahre, Selina gut zweieinhalb Jahre alt) erlebt sie täglich hautnah, wo Familien der Schuh drückt, wo die Hebel angesetzt werden müssen und was notwendig ist, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. „Die Familie ist das wichtigste in meinem Leben. Und ich bin froh, dass wir eine große Fa- milie sind, bei der alle so gut miteinander auskommen“, lacht Tanja Kreer. Trotzdem möch- te sie die Politik nicht missen. Sie ist gerne bei den Leuten, hat stets ein offenes Ohr für ihre Mitbürger und freut sich, wenn sie wo helfen kann. Und sie hat ein großes Ziel: Tanja Kre- er möchte Bürgermeisterin von Straßwalchen werden. Die erste Möglichkeit dazu wäre bei den Wahlen im Frühjahr 2019. „Ob ich da aber wirklich schon eine Chancen habe, weiß ich selbst noch nicht“, schätzt sie die Situation realistisch ein. Die Weichen für dieses große Ziel will sie aber auf jeden Fall stellen. Mit vielen persönli- chen Kontakten, mit Hausbesuchen bei den Straßwalchnern und mit vollem Engagement für die Partei und vor allem für ihre Heimatgemeinde. Neben Familie und Politik gibt es auch noch eine dritte Leidenschaft, die Tanja Kreer nicht missen möchte. Der Sport. Skifahren und Berggehen, mit dem Fahrradl durch die Gegend flitzen oder auf einem Berg in Hüttschlag nach Brennholz suchen, mit dem dann das Was- ser in einem Holzbottich erwärmt wird, in dem die ganze Familie Platz findet: „Die Alm- hütte in Hüttschlag ist für mich ein Erholungsraum. Hier kann ich meine Batterien wieder aufladen und mich auf anstehende Aufgaben vorbereiten.“ Rupert Lenzenweger In Salzburg  Annemarie Moser-Pröll feiert in der Kombination in Arosa ihren 62. und damit auch letzten Sieg bei einem Weltcuprennen.  Der Radstädter Walter Mayer gewinnt den Wasalauf.  In Hallein findet die Landesausstellung „die Kelten in Mitteleu- ropa“ statt und wird bis Ende Oktober von 336.000 Menschen besucht.  In der Stadt Salzburg wird der Überfuhrsteg errichtet.  Josef Reschen wird als Nachfolger von Heinrich Salfenauer Bürgermeister der Stadt Salzburg.  Austria Salzburg beendet die Fußball-Bundesliga auf dem sechsten Tabellenplatz.  In Hallein gibt es im Juni mit 36 Grad einen neuen Hitzerekord. Im Flachgau  Die Käsereien Lamprechtshausen, Arnstorf, Asten und Riedham werden zu einer gemeinsamen Käsereige- nossenschaft zusammengelegt.  Im Herbst erscheinen zum ersten Mal die „Flachgauer Nachrichten“.  Der Segler Hubert Raudaschl gewinnt in der Starboot- klasse bei der Regatta vor Tallinn Silber bei den Olympi- schen Spielen.  Am 20. Mai stirbt in Seekirchen der Maler Ludwig Bürgel. Er zählte zu den bedeutendsten Landschaftsma- lern seiner Zeit. Heute noch erinnert der Ludwig-Bürgel- Weg in Seekirchen an ihn. Was war 1980 sonst noch los? Ein Sonnenschein im Blumenbeet: Die klei- ne Tanja mit ihrem neuen Dirndlkleid. Tanja Kreer engagiert sich seit zwölf Jahren in der Straßwalchner Gemeindepolitik. Bilder (2): privat N Tanja Kreer Straßwalchen 13. Oktober 1980  Geboren wurden sonst noch: Waltraud Ablinger-Ebner, Obfrau der Salzburger Heimatvereine; Paul Scharner, ehemaliger Fuß- ballspieler; Gertraude Leidinger, Neumarkter Künstlerin; Gisele Bündchen, weltbekanntes Supermodel; David Garrett deutsch-ame- rikanischer Starviolist und Sarah Connor, deutsche Sängerin.

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