DOPPELPUNKT März 2018

Seite 30 und allgemeiner Maulkorb- zwang bringen zwar mehr Sicherheit im öffentlichen Raum, bedingen aber auch, dass dadurch arttypische Sozialkontakte verhindert werden und mangelnde Aus- lastung und Frustration ent- stehen können, die als Stress- auslöser die Hemmschwelle zu aggressivem Verhalten senken können, also letztend- lich das Gegenteil bewirken. G anz neue Erkenntnisse gibt es jetzt aufgrund einer aktuellen englischen Studie. So gibt es jetzt inte- ressante Hinweise darauf, dass auch das Beißopfer eine große Rolle spielt. Die Un- tersuchung ergab: Männer werden doppelt so oft gebis- sen, als Frauen. Hundebesit- zer haben ein größeres Risi- ko gebissen zu werden. Was natürlich daran liegt, dass Hundebesitzer häufiger mit Hunden unterwegs sind und bei rivalisierenden Kämpfen dazwischen gehen. Zum Schluss ein paar Verhal- tenstipps, um nicht gebissen zu werden.  Niemals einen fremden Hund ohne die Zustimmung des Besitzers streicheln.  Niemals einen Hund von hinten anfassen.  Niemals einem zurückwei- chenden Hund nachgehen und ihn bedrängen.  Niemals einem Hund län- gere Zeit in die Augen schau- en oder ihn anstarren.  Niemals davonrennen, da die meisten Hunde Interesse an sich bewegenden Lebewe- sen zeigen und hinterher ren- nen und im schlimmsten Fall ein Kind als zu jagende Beute ansehen könnten.  Niemals laut schreien, da der Hund dadurch irritiert wird und aggressiv reagieren könnte. Opfer von Hundebissen Sind sie selbst schuld? L aut der Freizeitunfallsta- tistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit müssen jährlich rund 6.000 Österrei- cher nach Hundeattacken im Spital behandelt werden. Am gefährlichsten laut der me- dizinischen Universität Graz sind die Rassen Schäfer und Dobermann, das Schlusslicht in der Beißunfallstatistik ist der Malteser. D er weitaus überwiegen- de Teil von Beißunfällen geschieht im familiären Um- feld eines Hundes. Nur ein geringer Teil wird von frem- den Hunden verursacht. Be- sonders häufige Opfer sind Kinder im Alter zwischen 5 und 9 Jahren. V erhaltensbiologische Grundlage für das Bei- ßen eines Hundes sind das Aggressions- und Jagdver- halten. Bei jeder Bissverlet- zung handelt es sich um ein multifaktorielles Geschehen. Exakte Rechenmodelle zur Risikoeinschätzung kann es aus diesem Grund nicht ge- ben. Daher ist auch eine tier- ärztliche Verhaltensuntersu- chung, um die Gefährlichkeit eines Hundes festzustellen, sehr schwierig und trotz aller wissenschaftlicher Untersu- chungsmethoden mit einem gewissen Restrisiko behaftet. N eben anderen Randbe- dingungen wie falscher Zuchtauswahl und unzurei- chender Sozialisation führt vor allem fehlende Sachkun- de des Hundehalters dazu, dass der betreffende Hund gefährlich werden kann. Hun- de, die aggressives Verhalten Fremden gegenüber zeigen, tun das Familienmitgliedern gegenüber oft nicht. Das legt den Schluss nahe, dass Hun- de lernen, in bestimmten Si- tuationen aggressives Verhal- ten zu zeigen. P räventivmaßnahmen wie ständige Leinenpflicht März 2018 NEUMARKT 23./24. Februar Neumarkter Kinderkleider- markt. Festsal (Hintereingang), jeweils von 10 – 14 Uhr. 4. März Eisstockschießen des Löschzu- ges Neufahrn. Feuerwehrhaus, 13 - 18 Uhr. 24. März Reinigungsaktion der Vereine im gesamten Stadtgebiet. OBERHOFEN 24. Februar Weiberroas. Troadkastn, ab 11.30 Uhr. 1. März Mostolympiade im Troadkastn, 19 Uhr. 10. März O berhofner Rocknacht. Troadkast´n, 19 Uhr. 16./17. März Frühlingskonzerte der Trach- tenmusikkapelle. Volksschul- turnhalle, jeweils 20 Uhr. OBERTRUM 23. Februar Die Primatonnen. „Weiberkaba- rett im Bierkabarett“, 20 Uhr, Ein- lass 19 Uhr. 9. und 11. März Pipi Langstrumpf. Auffüh- rungen des Theaters Harlekin. Z´enTRUM, jeweils 15 Uhr. 23./24 März Palmbuschenbinden und Os- termarkt beim Heimatmuseum Einlegerhaus. Freitag 14 – 18 Uhr, Samstag 10 – 17 Uhr. Ostermarkt der ÖVP-Frauen. Z´enTRUM, Freitag 14 – 18 Uhr, Samstag 10 – 17 Uhr. ST. GEORGEN 11. März Einkehrtag für alle mit Pater Clemens unter dem Motto „die Kraft des Vergebens“. Pfarrhof, 9 – 12 Uhr. SCHLEEDORF 24. Februar Feuerwehr-Eisschießen. SEEKIRCHEN Jeden Mittwoch und Freitag Flohmarkt der katholischen Frauenbewegung. Henndorfer Straße 18, Mi. 8 Uhr, Fr. 14 Uhr. 22. Februar Palermo. Ein volksmusikali- scher Abend der anderen Art mit „Folksmilch“. Emailwerk, 20 Uhr. 23. Februar Tänze und Weisen mit „Jütz“. Emailwerk, 20 Uhr. 2. März Circle Industry Breakdance Battle. Emailwerk, 18 Uhr. SEEKIRCHEN 11. März Starke Werke aus der Litur- gie. Konzert mit dem Kammer- chor Salzburg- Stiftskirche, 17 Uhr. 16. März Progressive strings vienna. Konzert mit Matthias Barto- lomey und Klemes Bittmann. Emailwerk, 20 Uhr. STRASSWALCHEN 9. - 11. März Flohmarkt der kath. Frauenbe- wegung. Pfarrzentrum. 9 - 17 Uhr, Sonntag bis 12 Uhr. 24. März Frühlingskonzert der Trach- tenmusikkapelle. Gerhard-Dor- finger-Halle, 20 Uhr. THALGAU 2./3. März Kinderkleidermarkt. Mittel- schule. Freitag 14.30 Uhr, Sams- tag 10.30 Uhr. 2. März Eröffnung der 28. Bildungs- woche mit einem Konzert der US Rails. 20 Uhr. 3. März 100 Jahre Raumkraft. Sonder- ausstellung in der Hundsmarkt- mühle. 19.30 Uhr. Alle Angaben ohne Gewähr Der Magier und die Gottesmänner Vor 100 Jahren hat Karl Schapeller mit seiner „Raumkraft“ die Welt zum Narren gehalten. Dabei war er so überzeugend, dass er nicht nur dem ka- tholischen Klerus viel Geld herauslocken konnte, son- dern auch von Menschen aus adeligen Kreisen und Königshäusern unterstützt wurde. Ab 3. März erinnert in der Thalgauer Hunds- marktmühle die Ausstel- lung „Der Magier und die Gottesmänner“ an Karl Schapeller. Diese Ausstel- lung ist auch Auftakt zur 28. Bildungswoche.

RkJQdWJsaXNoZXIy MTA1MzE0