DOPPELPUNKT Mai 2018

Seite 30 anfälliger sind. Die Schwere der Krankheit variiert sehr stark. Es kom- men klinisch unauffällige Fäl- le, die jedoch bei der Weiter- verbreitung eine große Rolle spielen, als auch perakuten Fällen, wo das erkrankte Tier binnen Stunden ohne erkenn- bare Symptome verstirbt, vor. Im Allgemeinen beginnt die Panleukopenie nach einer Inkubationszeit von bis zu 10 Tagen mit Fieber, Apathie und Nahrungsverweigerung. In weiterer Folge kommen dann Magen-Darmbeschwer- den dazu, die sich in star- ken, blutigen und wässrigen Durchfällen und Erbrechen manifestieren. Die Therapie der Erkran- kung ist äußerst aufwendig, langwierig, kostenintensiv und nur in sehr frühen Fällen erfolgreich. D a das Virus überall vor- handen und ziemlich wi- derstandsfähig ist, kann eine Infektion kaum verhindert werden. Der einzig wirksa- me Schutz, insbesondere bei seuchenartigem Verlauf in bestimmten Gebieten, ist die Schutzimpfung. Nur so kön- nen auch längerfristig Aus- brüche verhindert werden. Die Grundimmunisierung erfolgt im Abstand von drei bis vier Wochen, danach soll ein wirksame Immunität von zwölf Monaten bis vereinzelt zu vier Jahren gewährleistet sein. Panleukopenie der Katze D ie Panleukopenie der Katze (auch Katzenseu- che, Staupe, oder Katzenpest genannt) ist eine hochinfek- tiöse viralbedingte Erkran- kung, bei der es zu einem dramatischen Abfall der wei- ßen Blutkörperchen und zu einer Zerstörung der Darm- schleimhaut kommt. Der Erreger ist das feline Parvovirus (FPV), es ist in der Umwelt äußerst stabil und bis zu einem Jahr infek- tiös. Es wird nicht nur von Katze zu Katze, sondern vor allem auch über kontami- nierte Gegenstände übertra- gen. Dadurch stellt der Erre- ger durchaus auch für reine Wohnungskatzen eine ernste Gefährdung dar. Nur wenige Infektionsmittel (Formalin, Hypochlorit) sind imstande den Krankheitserreger wirk- sam abzutöten. Die Krankheit tritt in erster Linie im ländlichen Raum auf und zwar vorwiegend bei ungeimpften Katzenwel- pen. Dadurch bedingt sich eine saisonale Zunahme im Sommer und Herbst. In Katzenpopulationen ohne entsprechenden impfvermit- telten Schutz kann innerhalb kürzester Zeit der gesamte Bestand dahingerafft werden. Die Mortalitätsrate schwankt ohne Therapie zwischen 25 und 75 Prozent. Dazu kommt, dass durch FPV geschwächte Tiere auch für andere Infek- tionskrankheiten wesentlich Mai 2018 MUNDERFING 20. Mai Konzert der Petersburger Sin- gers. Pfarrkirche, 19.30 Uhr. 31. Mai Entenrally des FC Munderfing. NEUMARKT 26., 27. und 28. April Die rote Orchidee. Theater mit der Theatergruppe des Heimat- vereins Edelweiß. Gerbl, jeweils 20 Uhr. 30. April Discoparty der Landjugend. Sommerholz, 20 Uhr. 4. Mai Eröffnung der Ausstellung „Archäologische Ausgrabun- gen in Pfongau mit den Sensa- tionsfunden Achill und Thetis“. Fronfeste, 19 Uhr. Hormongesteuert. Kabarett mit Isabella Woldrich. Eine Ver- anstaltung des Kiwanis-Clubs. Festsaal, 20 Uhr. SEEKIRCHEN: Ein besonderes Rennen Tausende Enten färben die Fischach gelb W enn am 27. Mai tausende Plastikenten auf der Fischach um die Wette schwimmen, dann ist nicht nur Spannung garantiert. Es geht auch um wertvolle Preise und um einen guten Zweck. Die Regeln beim ersten En- tenrace des Lionsclubs Seekir- chen-Wallersee sind einfach. Jene Enten, die nach dem Massenstart im Stadthafen als erste das 500 Meter entfernte Ziel erreichen, bescheren ihren Besitzern wertvolle Preise. So warten ein Original 2CV, ein e-Bike, Urlaubswochenenden und dutzende weitere wertvol- le Preise auf Gewinner. Wer eine oder mehrere Enten ins Rennen schicken möchte, der kann sich jetzt bereits die Startnummern da- für sichern. Am einfachsten geht das über die Homepage www.entenrace.at . Aber auch auf dem Stadtamt und bei jenen Geschäften in Seekir- chen, die sich derzeit weithin sichtbar mit einer gelben Ente schmücken, können die Start- nummern zum Preis von je fünf Euro gekauft werden. Am Renntag selbst findet auf dem Gelände beim Ziel- einlauf ein großes Famili- enfest statt. Mit Hüpfburg, einem bunten Programm und Speis und Trank. Mit dem Reinerlös aus diesem Entenrennen unter- stützen die Lions das Projekt „Rolling home“. Die kleine Figur des Archilles ist einer der Sensationsfunde, die bei den Ausgrabungen in Pfongau gemacht wurden. Ab 4. Mai gibt es über diese Aus- grabungen eine Sonderausstel- lung in der Neumarkter Fron- feste.

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