DOPPELPUNKT November 2020

Seite 12 Aktuelle Rundschau November 2020 NEUMARKT: Hausverstand, Regio Kommen wir so SEEKIRCHEN: Wir reisen im Emailwerk nach Neuseeland Das schönste Ende der Welt Das neue „Thalgau Mobil“ wurde in Betrieb genommen. Von links: Johannes Dines (Direktor der Caritas Salzburg), De- chant Josef Zauner (Pfarrer Thalgau), Josef Schwaiger (Lan- desrat), Lisa Kirchdorfer (Vizebürgermeisterin Thalgau) und Johann Grubinger (Bürgermeister Thalgau). Bild: Caritas D ie Thalgauer sind jetzt noch besser betreut: Vor wenigen Tagen wurde das „Thalgau Mobil“ eingeweiht und die Servicestelle Seni- oren eröffnet. Das „Thalgau Mobil“ der Gemeinde kann jeder buchen, der Unterstüt- zung in der alltäglichen Mo- bilität braucht. In der neuen Servicestelle Senioren bie- tet die Gemeinde Thalgau ge- meinsam mit der Caritas Pfle- geberatung betreutes Woh- nen für 58 Bewohner in 46 Wohnungen an. Auch Bür- germeister Johann Grubin- ger und seine Stellvertreterin Lisa Kirchdorfer freuen sich über das zusätzlicheAngebot, weil „Mobilität ist gerade für ältere Menschen enorm wich- tig. Sei es ein Arzttermin, all- tägliche Erledigungen, der Besuch von Veranstaltungen oder einfach einmal ein Aus- flug. Mit dem Thalgau Mobil können wir nun die Thalgauer in ihrer alltäglichen Mobilität unterstützen: Jeder kann sich für die kostenlosen Fahrten anmelden, freiwillige Fahrer holen sie dann von zuhause ab.“ „Thalgau Mobil“ und Servicestelle eröffnet Insektenhotel im Lamprechtshausener Ortszentrum: Im Bild das Organisationsteam von der Landjugend Lamprechtshausen gemeinsam mit Bürgermeisterin Andrea Pabinger. Von links: Martin Zauner, Gerhard Barth und Markus Ertl. Bild: Landjugend E inen Schutzraum für wich- tige Nützlinge zu bieten, um die Erhaltung der Arten- und Lebensraumvielfalt in Österreich zu sichern, war für die Mädchen und Burschen der Landjugend Lamprechts- hausen der Anlass ein Insek- tenhotel zu bauen. Nach einigen Stunden Pla- nungs- und Zimmermanns- arbeit strahlt jetzt das Hotel aus einem blühenden Paradies für Insekten und Menschen in der Nähe des Kreisverkehrs an der B156. Die spezielle Füllung sind nur ein kleiner Ausschnitt der schönen Mög- lichkeiten. „Wichtig dabei sind kleine, saubere und glatte Gänge, um die Insekten best- möglich zu schonen“ erklärt Bürgermeisterin Andrea Pa- binger beim Befüllen des In- sektenhotels mit angebohrtem Hartholz, Ästen und Lochzie- geln. Jetzt hoffen die Mädchen und Burschen, dass sich im kommenden Frühling viele kleine Nützlinge in dieser Oa- se einquartieren, damit sich Gemeindebürger „hautnah“ an der Artenvielfalt erfreuen können. Übrigens: Die Gemeinde Lamprechtshausen wurde heuer bereits als Sieger beim Wettbewerb „vielfaltleben“ vom Bundesministerium und Naturschutzbund Österreich für mehr Biodiversität im Gemeindegebiet ausgezeich- net. LAMPRECHTSHAUSEN: Die Mädchen und Burschen der Landjugend zimmerten Hotel für Insekten Artenschutz beim Kreisverkehr H ausverstand und Eigenverantwortung, Regionalität und Hilfsbereitschaft. Ge- nau das brauchenwir jetzt, umaus der Krise zu kommen. Darüber sind sich jene Neumarkter Bürger einig, die sich kürzlich zu einem Ge- dankenaustausch im Atelier des Künstlers Hans Weyringer trafen. Weitere Ideen für ei- nen gemeinsamen Weg aus der Krise sind die Schaffung von Begegnungszonen oder die kreative Nutzung öffentlicher Räume. B eneidenswert: Sechs Monate nahm sich der Fo- tojournalist Heiko Bayer Auszeit vom Alltag, um das schönste Ende der Welt kennen zu lernen. Er ließ sich in Neuseeland durch überwältigende Naturlandschaften treiben, vorbei an eisigen Glet- schern und rauchenden Vulkanen. Wanderte durch üppige Regenwälder, vorbei an romantischen Seen und dramatischen Steilküsten und erzählt uns von all dem am 5. November um 20 Uhr im Emailwerk Seekirchen im Rahmen der „Weltbilder“.

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