DOPPELPUNKT Oktober 2021
Seite 17 Kultur im Flachgau Oktober 2021 Die Hofer Theaterspieler zeigten die Komödie „Es fährt kein Zug nach Irgendwo”. Mehr Bilder finden Sie im Internet unter www. flachgau.tv/Bilderserien. Bild: Albert Moser W er kennt das nicht: Man ist schwer bepackt durch den Bahnhof gesprin- tet, weil das Gleis spontan geändert wurde. Oder man musste ewig lange durch einen Zug irren, weil die Waggons falsch gereiht waren. Dann gibt es auch noch Zwangspau- sen durch Triebwerksschaden auf offener Strecke und dass ausgerechnet im Hoch- sommer wo die Klimaanlage ausfällt, hat wohl auch jeder Zugpassagier schon ein- mal erlebt. Kurzum: Klar! Ist doch typisch Bahn! Auch die Hofer Theaterspieler sind bei der heurigen Produktion in den Zug gestie- gen. Genau gesagt in den ICE 6948 der ei- nen außerplanmäßigen Halt einlegen muss um seine Fahrgäste im trostlosen Provinz- bahnhof Gigeitzpatschen zurückzulassen. Ohne Handyempfang, ohne Taxis, ohne eine Aussicht auf Weiterfahrt. Statt dessen erfahren die Fahrgäste, dass sich unter ih- nen womöglich ein Psychopath befindet. Dazu kommen Mitreisende wie die illust- ren Dorfbäuerinnen auf Weiberroas, ein gehetzter Business-Mann, eine eigenwil- lige Verschwörungstheoretikerin und eine abgedrehte Motivationstrainerin. Und auch die Zuschauer wurden bei den Aufführun- gen immer wieder amüsant und unkompli- ziert ins Spielgeschehen eingebunden. „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ stammt aus der Feder von Winnie Abel. Die Komödien der deutschen Journalistin feiern Erfolge auf allen deutschsprachi- gen Bühnen. Regie führte bei den Hofer Theaterspielern Gerhard Greiner, der als Briefträger und Polizist in der Fernsehserie „Vier Frauen und ein Todesfall“ beim brei- ten Publikum bekannt wurde. Hofer Theaterspieler begeisterten mit einer Komödie von Winnie Abel Es fuhr kein Zug nach Irgendwo
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