DOPPELPUNKT Oktober 2026

Oktober 2026 Seite 30 G enerika sind Medika- mente, die den gleichen Wirkstoff enthalten wie ein bereits zugelassenes Originalmedikament. Das bedeutet gleiche Wirksam- keit und Qualität. Lediglich die verwendeten Hilfs- und Konservierungsstoffe unter- scheiden sich. Eine Prüfung und Zulassung durch öster- reichische oder europäische Gesundheitsbehörden ist nach positiver Durchfüh- rung einer sogenannten Bioäquivalenzstudie mög- lich. In so einer Studie wird geprüft, ob der Wirkstoff genauso schnell und in der gleichen Menge ins Blut gelangt wie beim Original- medikament und ob die Wirkung im Körper nahezu ident ist. G enerika kommen erst nach Ablauf des Pa- tentschutzes von Original- präparaten auf den Markt. Das ist in der EU eine Zeit- spanne von mindestens zehn Jahren. Zu diesem Zeit- punkt ist der medizinische Nutzen eines Wirkstoffs gut dokumentiert, auch mögliche Nebenwirkungen und Risiken sind bereits bekannt. Dadurch erhöht sich die Sicherheit bei der Anwendung. Oft haben diese „nachge- bauten“ Medikamente noch einen Zusatznutzen. Dieser ergibt sich häufig aus prak- tischen Überlegungen von Tierärzten und ihrer Erfah- rung mit dem Original. Ver- besserungen können sich dadurch ergeben, dass die Tabletten kleiner oder leich- ter teilbar sind, dass die Dosierstärke abweicht oder ganz simpel wohlschme- ckendere Geschmacksstoffe verwendet werden. Ein ganz großer Vorteil liegt auch beim Preis der Medikamente und den Kos- ten von Therapien. Generi- ka sind bedeutend billiger, weil keine Extrakosten für zusätzliche Forschung ent- stehen. Im Schnitt liegt die Ersparnis bei 65 Prozent. Auf diese Weise werden neue und teure Behand- lungskosten zeitverzögert für eine breitere Zielgruppe erschwinglich. Ganz wich- tig ist das bei chronischen und degenerativen Erkran- kungen. S owohl in der Human- als auch Veterinärmedizin kommt es seit einigen Jah- ren immer wieder zu zum Teil dramatischen Versor- gungsengpässen. Durch Ge- nerika verringert sich die Abhängigkeit von einzelnen Herstellern ganz wesentlich und erhöht auch hier die Si- cherheit einer Behandlung. Die Produktion vieler Ge- nerika erfolgt in der EU und auch in Österreich. Das heißt, die Herstellungs- prozesse unterliegen damit deutlich strengeren Um- weltrichtlinien als in Billig- lohnländern. U nd zum Schluss noch ein volkswirtschaft- licher Aspekt: Generika schaffen sichere Arbeits- plätze bei uns und fördern dadurch einen höheren Lebensstandard. Sie tragen zu einer florierenden Wirt- schaft bei. Ungefähr jedes zweite verkaufte Medika- ment in Österreich ist ein Generikum. Die Wertschöp- fung in Österreich dadurch liegt bei 2,5 Milliarden Euro. Warum Generika manchmal besser und sinnvoller sind OBERTRUM 10. Oktober Repair Café, ZenTrum, 10 bis 15 Uhr. 18. Oktober Frühschoppen im Heimat- museum im Einlegerhaus, 10 Uhr. 26. Oktober Sternwanderung auf den Haunsberg, Gemeindeamt, 10 Uhr. 26. Oktober „Live & ungeProbt“, Kaba- rettabend mit Christoph Maul im Obertrumer Bierkabarett, 20 Uhr. PALTING 26. September Malle Party, Zeche Mund- enham. PÖNDORF 4. Oktober Bauernkirtag, Festhalle, ab 10 Uhr. 10. Oktober Feuerwehrball Volkerding, Festhalle, 20 Uhr. 16. Oktober Konzert Fortissimo, Pfarr- kirche, 8 Uhr. PÖNDORF 25. Oktober Feuerwehrball Forstern, Festhalle, 20 Uhr. 26. Oktober Sternwanderung zur Floria- nikapelle, 11 Uhr. SEEHAM 3. Oktober Lange Nacht der Museen, Start Keltenschmiede, Schiessentobel, 18 Uhr. 18. Oktober Klavierkonzert, Haus Gaberhell, 20Uhr. 26. Oktober Sternwanderung zur Kai- serbuche, Schmiedbauer- stadl, 10 Uhr. SEEKIRCHEN 25. September Ich-kann-nicht-singen- Chor, Emailwerk, 20 Uhr. 27. September Knödel- und Krapfentag der Seekirchner Bäuerinnen und Bauern, Wies 16, 10 Uhr. „The Beauty in Between“ von Sophie Abraham, Email- werk, 10.30 Uhr. Unfall oder Kriminalfall? Vor dieser Frage stehen ab 16. Ok- tober im alten Feuerwehrgebäude in Straßwalchen die Schau- spieler des „Theaterbredls“ beim Stück „Tot ist tot“. Es ist Siegmund von Seiden, der für Verwirrungen sorgt, nachdem er bei einem Treppensturz zu Tode kommt. Und weil schon auf den ersten Blick der Verdacht aufkommt, dass es sich womöglich um keinen Unfall handelt, beginnt die Kriminalpolizei zu ermit- teln. Aber das völlig überforderte Kommissaren-Team stößt auf ein Geflecht aus Lügen, Eifersucht und Geheimnissen. Weitere Aufführungen gibt es am 17., 21., 23. und 24. Oktober um 19.30 Uhr. Am 18. Oktober wird um 17 Uhr gespielt. Kartenvorbe- stellung: Tel.: 0676/7365037 oder office@stheaterbredl.at Theater in Straßwalchen

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