ROADBOOK-Slowakei
Slokawei? - Ihr meint wohl Slowenien S lowakei? - Ihr meint wohl Slowenien.“ Fast jeder war so erstaunt, wenn wir über unsere nächsten Reisepläne sprachen. „Was um Gottes willen macht man in der Slowakei?“ war dann die nächste Frage. Slowenien hat das Meer und die Berge, hat die italienische Kultur und Lebensweise, viele Menschen verstehen deutsch. Wieso also wirklich Slowenien? Weil wir in den osteuropäischen Ländern immer wieder angenehm überrascht wurden. Tschechien ist schön und geschichtsträchtig. In Polen sind wir aus dem Staunen nicht heraus ge- kommen und die Ostsee verzaubert mit ihrem ganz eigenen Charme. Tatsächlich ging es uns auch in Slo- wenien so. Wir waren zehn Tage lang vor allem im Nordwesten diese Lan- des unterwegs. Im Tal der Waag, bis hinauf in die hohe Tatra. Dieser 500 Kilometer lange Fluss ist eine Lebens- ader zwischen der polnischen Grenze, Tschechien und der Donau. Hier waren schon die Römer, hier haben die Habs- burger ihre Spuren hinterlassen und vie- le katholische Würdenträger haben sich nach den Einfall der Türken 1529 Wien nach Trnava in Sicherheit gebracht. Noch heute hat deshalb diese Stadt mit ihren elf Kirchen den Beinamen „Rom des Nordens“. Die Slowakei ist nur 49.000 Quadratkilome- ter groß, 5,4 Millionen Einwohnen leben hier. Wir haben bei unserer Reise im April 2025 nur einen kleinen Teil des Landes und nur wenige Menschen kennen gelernt. Aber diese Men- schen waren nett und freundlich und das Land hatte stets Überra- schungen für uns parat. Wenn wir also wieder einmal sagen, dass wir in die Slowakei fahren, dann meinen wir auch die Slowakei.
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