VOLLMOND 1-2018
Februar NACHGEHAKT Von Christina BURDA V or gut einem Jahr meldete uns eine Au- genzeugin eine echte Gefahrenstelle an der B 154 in Mondsee. Der vermeintlich sichere Zebrastreifen zwischen den Abbiegespuren „Mondsee Mitte“ und „Unterach“ bietet einen großen uneinsehbaren Bereich, wenn die Abbiegespur durch ein (wartendes) Fahrzeug besetzt ist. Von oben kommen- de und Richtung St. Lorenz weiter fahrende Fahrzeuge können querende Fußgänger nicht oder zu spät entdecken – mit fatalen Folgen. Wir baten die BH Vöcklabruck im vori- gen Jahr um eine Information und tatsächlich wurde uns mit- geteilt, dass eine Überprüfung durch Sachverständige schon terminisiert sei. Nachgefragt im Jänner 2018: Nach Vor- bereitungsarbeiten in diesem Bereich (Baumfällungen) ist geplant, den Fußgängerüber- gang weiter hangaufwärts zu versetzen, wo die B 145 nur zwei Spuren hat, auch eine Querungshilfe ist eine weitere mögliche Verbesserungsmaß- nahme. Schon im Frühjahr 2018 wird diese Gefahrenstelle hoffentlich bereinigt. In den vergange- nen Jahren gab es eine Vielzahl an Berichten – manchmal fragt man sich dann, was wurde eigentlich aus….? Der Vollmond war auf dreifacher Spurensuche. S chon im Frühjahr 2016 berichteten wir unter dem Titel „Großbaustellen in Unterach“ von der Errichtung einer weiteren Fisch-Aufstiegs- hilfe. Diese Fisch-Aufstiegshil- fen waren Teil des „Nationalen Gewässerplans“, der vorsah, große Gewässer wieder durch- gängig für Tiere zu machen. Da- mit wird eine Verbesserung der Gewässerökologie erreicht und Wanderzüge für Fische, vom Winter- zum Sommerstandort oder zum Laichen wieder er- möglicht. Gerade der Perlfisch, der eine Besonderheit unter den heimischen Fischen darstellt, drängte schon bei den ers- ten Aufstiegen und nutzte die Chance, nach fast jahrhunder- telanger Abschottung wieder flußaufwärts zu ziehen. Nun sind alle Fischaufstiege fer- tig gestellt, zuletzt noch direkt am Abfluss des Mondsees und die Fische können wieder un- gehindert „reisen“. Nach Aus- kunft der zuständigen Stellen im Gewässerbezirk Gmunden – Vöcklabruck berichten Fisch- experten, dass die Selbstrepro- duktion der Fische schon zu- nimmt, die Fischarten sich also selbst wieder aktiv vermehren. I m letzten Quartal der Jahres 2016 wollte die Gemeinde Unterach von ihren Bürgern wissen, ob sie ein Seegrund- stück kaufen sollte. Basisde- mokratisch wurde nach der Umfrage das Grundstück an- gekauft. Es grenzt an die schon öffentliche Seepromenade und den Badeplatz des Landes an. Genauso basisdemokratisch wollten die Gemeindevertreter von den Bürgern auch erfahren, welche Ideen es zur Nutzung gab. Bislang ist die Wiese das, was sie auch vorher (privat ge- nutzt) war: Eine leicht feuchte Liegewiese mit einem natürli- chen Seeufer. Das von der Gemeinde an- gekaufte Grundstück wurde gepflegt, kranke Bäume und Totholz wurden entfernt. Die weitere Verwendung ist abhän- gig von einem Gesamtkonzept, das auch die Renaturierung des Pernegggraben betrifft. Ge- meinsam mit dem Agenda 21- Team könnte in einem „follow- up“ Projekt noch so manche Idee entstehen, wie das nun er- weiterte Freizeitgelände in der Gemeinde Unterach genutzt werden könnte.. Der Fußgängerübergang soll in nächster Zeit weiter vor versetzt werden. Um den nötigen Platz zu schaffen, werden Bäume gefällt. Das von der Gemeinde Unterach an Was ist daraus geworden?
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