VOLLMOND 1-2024
NATUR - im Mondseeland Opernsänger der Natur Bild: Albert Moser VOLLMOND 1/2024 13 Welcher Vogel singt... am lautesten: Zaunkönig am höchsten: Wintergoldhähnchen am längsten: Nachtigall am vielfältigsten: Star am schönsten: Rotkehlchen Warum singen Vögel? Vögel geben verschiedene Töne von sich: Rufe bei Gefahr und Gesang um das Re- vier zu markieren und einen Partner zu fin- den. Nur der Vogelgesang ist artspezifisch. Sänger sind in drei Gruppen aufgeteilt: Zwei Ton-Sänger: Sie können nur zwei Töne – der Kuck- uck, die Meise (Meisenläuten: Kohlmeise zie-pe, zie-pe, zie-pe, Blaumeise: piepsen zarter und länger und schieben einen kleinen Quietscher vorne weg) Strophen-Sänger: Immer die gleiche Strophe – der Bu- chfink, die Heckenbrunelle (eintöniges Zwitschern, das irgendwie unspezifisch wirkt – guter Wiedererkennungswert), der Grünspecht (fröhlicher Gesang wie ein schallendes Lachen) Freie Sänger: Flöten sehr variable Melodien – die Nachtigall, die Amsel (singt frei und flö- tend immer wieder anders), die Sing- drossel (gepresster Gesang und wieder- holt alles), Rotkehlchen singt das ganze Jahr über (zart schmelzend und überaus melodiös und fein perlend)
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