VOLLMOND 2-2002

VOLLMOND 2/2020 13 Leider kein Finale A uf eine erfolgreiche Saison können die Mädchen der SMS Mondsee in der Schülerliga Volleyball zurückblicken und trotzdem bleibt ein kleiner Wermutstropfen. Das Endspiel der oberösterreichischen Landesmeisterschaft konnte nicht mehr ge- spielt werden. Corona hat den Mädchen einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Damit sind die Spielerinnen mit der eigen- artigen Situation konfrontiert, ohne Niederlage und ohne Satz- verlust zu bleiben, aber das Finale nicht erleben zu können,“ sagt Betreuer Toni Steiner. Im Bild die erfolgreichen Mädchen: Von links, hinten: Verena Geisberger, Regina Santner, Verena Sams, Hannah Mierl, Lisa Graf, Emilia Daringer; Vorn: Lara Oberascher, Alexandra Strobl, Anna Strobl und Anna Schimpl. Bild: SMS Mondsee R egionalität bedeutet Si- cherheit: Landwirtschaft versorgt Menschen mit Le- bensmitteln, auch wenn Grenzen geschlossen sind. Die heimischen Bauern de- cken auch in der aktuellen Krisensituation den Tisch der Österreicher. Unsere Landwirt- schaft ist Teil der systemkriti- schen Infrastruktur und damit jetzt voll im Einsatz. Österreich weist bei allen wichtigen Le- bensmitteln einen hohen Selbst- versorgungsgrad auf. Vor allem die bäuerliche Struktur unserer Landwirtschaft bietet höchste Krisensicherheit. Gleichzei- tig stellt die Corona-Krise mit den wegbrechenden Export- märkten auch die oö. Land- und Forstwirtschaft vor dramati- sche wirtschaftliche Heraus- forderungen. Teilweise müssen fehlende Fremdarbeitskräfte wegen der bestehenden Rei- sebeschränkungen nun durch inländische Kräfte ersetzt wer- den. „Unterstützen wir daher gerade jetzt unsere Bauernfa- milien durch den konsequenten Kauf regionaler, saisonaler und heimischer Lebensmittel. Ne- ben dem Direkteinkauf bei den Bauern bieten dabei das AMA- Gütesiegel und das AMA-Bio- siegel Orientierung,“ appelliert die Präsidentin der Landwirt- schaftskammer OÖ, Michaela Langer-Weninger.  Lebensmittel sindsicher „Das Corona-Virus wird kei- nesfalls durch Lebensmittel übertragen“, haben die Öster- reichische Agentur für Gesund- heit und Ernährungssicherheit sowie die EU-Lebensmittel- behörde mehrfach festgestellt. Die heimischen Landwirte setzen zudem gerade jetzt auf höchste Hygiene und Sicher- heit in der Produktion. BäuerlicheDirektvermarkter– wichtigerVersorgungsbeitrag Lebensmittelgeschäfte, Direkt- vermarkter, Hofläden, Bauern- und Wochenmärkte, die Lebens- mittel und weitere wichtige Wa- ren bereitstellen, dürfen trotz der geltenden Beschränkungen im Handel weiter offenhalten. 2.300 bäuerliche Direktvermarkter in OÖ setzen über geltende Stan- dards hinaus auf zusätzliche Hy- giene- und Schutzmaßnahmen, damit sich die Konsumenten weiter gut und sicher mit Le- bensmitteln versorgen können. Viele von ihnen bieten ihre Pro- dukte in Hofläden mit Selbstbe- dienung, in Verkaufsautomaten oder mit Lieferservice an. Über 1.750 bäuerliche Direktver- markter sind unter www.gutesvombauernhof.at zu finden.  Eine zusätzli- che Orientierungshilfe bietet die dazugehörige App, das „Schmankerl Navi“. Viele Menschen erkennen gerade jetzt, wie wertvoll es ist, einen Bauernhof in der Nähe zu ha- ben auf den sie sich verlassen können. Die aktuelle Situation unterstreicht die Notwendig- keit den heimischen Selbst- versorgungsgrad bei vielen Lebensmitteln möglichst hoch zu halten. Danke an Bauernfamilien „Ein riesiges Dankeschön an alle bäuerlichen Familien, dass die Menschen in unserem Land auf sie zählen können. Sie sind auf ihren Höfen gerade jetzt voll im Einsatz. Wir brauchen uns daher auch bei einer länger anhaltenden Krise und zuneh- mend geschlossenen Grenzen keine Sorgen um unsere siche- re Ernährung machen,“ betont die LK OÖ-Präsidentin. -PR- Unsere Bauern sichern Lebensmittelversorgung LK OÖ-Präsidentin Michaela Langer-Weninger. Alle Bilder: LK OÖ Die heimischen Bauern setzen alles daran, die Oberösterrei- cher mit hochwertigen, regiona- len Lebensmitteln zu versorgen. Oberösterreichs Landwirte bie- ten auch im heurigen Frühling eine große Gemüse-Vielfalt an.

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