VOLLMOND 2-2026

20 VOLLMOND 2/2026 FIT UND GESUND im Mondseeland Das unterschätzte Superfood H ülsenfrüchte erleben derzeit ein regelrechtes Come- back. Was früher eher als deftige Zutat galt, steht heute für eine moderne, pflanzenbetonte Küche und eine ressourcenschonende Landwirtschaft. Ackerbohnen, Süß- lupinen, Körnererbsen und Sojabohnen sind die wichtigs- ten Vertreter in Europa. Sie wachsen vor der Haustür, lie- fern hochwertiges Eiweiß und gelten als Bausteine einer ausgewogenen Ernährung. Aus ernährungswissen- schaftlicher Sicht punkten diese Hülsenfrüchte, die in der Fachsprache Körnerlegumi- nosen genannt werden, durch ihre günstige Nährstoffzusam- mensetzung. Hülsenfrüchte sind wirklich ein unterschätz- tes Superfood, denn sie ent- halten nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch Eiweiß und Ballaststoffe. Und gleichzeitig versorgen sie sich selbst mit Stickstoff aus der Bodenluft, das macht sie zu Ein- bis zweimal wöchentlich auf den Speiseplan echten Klimaschützern und schont auch unsere Ressour- cen. Hülsenfrüchte sollten mindestens ein- bis zweimal pro Woche auf dem Speise- plan stehen, denn sie haben nicht nur ernährungsphysio- logische Vorteile, sondern schützen auch unsere Umwelt. Einfache Zubereitung Hülsenfrüchte lassen sich vielseitig verwenden: klas- sisch im Eintopf, als Einla- ge in Suppen, in Bowls und Salaten, in Brotaufstrichen oder als pflanzliche Basis für Burger, Bolognese oder Brat- linge. Hülsenfrüchte gibt es inzwischen in ganz vielen verschiedenen Varianten, die wenig Vorarbeit benötigen, zum Beispiel als Pasta, Mehl oder Burgerpatty. Wer die Hülsenfrüchte trotzdem selbst kochen will, braucht eigent- lich nur ein bisschen Planung, muss sie einweichen und ko- chen und ist damit auch schon fertig. Tipp: Wer etwas mehr kocht, kann die gegarten Hül- senfrüchte portionsweise ein- frieren und hat damit die Basis für ein ganz schnelles Essen geschaffen. Superfood aus heimischem Anbau: Hülsenfrüchte, in der Fach- welt als Körnerleguminosen bekannt, sollten ein- bis zweimal wö- chentlich auf dem Speiseplan stehen. Bild: DJD/ www.dieviervonhier.eu/Andrea Thode Natürlich gegen Pollen Pollenflug - na, und? Heuschnupfen-Symptome lassen sich mit konsequenter Behandlung oft deutlich reduzieren. Bild: DJD/Uriach Emser/Getty Images/Antonio Guillem Pollenallergiker kennen das: Kaum blüht die Natur, wird jeder Spaziergang zur Tortur aus Niesen, verstopfter Nase und juckenden Augen. Doch Betroffene müssen sich nicht allein auf Medikamente ver- lassen. Begleitende Methoden können Beschwerden sehr sanft lindern. Sinnvoll sind Anwendungen, die direkt an der Nase ansetzen. So kann ei- ne Nasendusche Pollen, Staub und Sekret mechanisch aus- spülen und die Schleimhäute entlasten. Ergänzend schützen spezielle Salben die gereizte Nasenschleimhaut. Auch ein- fache Alltagsregeln helfen: Kleidung nicht im Schlafzim- mer ablegen und abends die Haare waschen.

RkJQdWJsaXNoZXIy MTA1MzE0