VOLLMOND 3-2018

Juni LOKALAUGENSCHEIN IM MONDSEELAND Rudi ist verkühlt und Anita verliebt nen und Freunde angerufen. Aber ein Freund hat nicht ab- gehoben, weil der Markus ist in Wirklichkeit der größte Lang- weiler. Da hilft´s auch nicht, dass er hilfsbereit ist und für seinen Freunde jederzeit das letzte Hemd geben würde. I ch kenne Rudi und Alexand- ra, Toni und Markus und wie sie sonst alle heißen mögen gar nicht. Und trotzdem weiß ich, wie es ihnen geht. Wieso? Weil ich neulich in einem Kaffeehaus auf einen Bekannten gewartet habe und der sich verspätete. Und wennst so da sitzt und nix zu tun hast, musst einfach mithören, wenn alle anderen um dich ganz ungeniert tele- fonieren. Und vor aller Welt die Sorgen und Befindlich- keiten ihrer Freunde und Be- kannten ausbreiten. W as lernen wir daraus? Aufpassen was wir sa- gen, wenn wir das nächste Mal mit jemand telefonieren. Weil es könnten ja die Gäste eines ganzen Lokals mithö- ren ... ... meint Ihr A. B. R udi ist seit dem Wochenen- de ziemlich verkühlt. Ale- xandra geht´s kaum besser. Nur versucht sie sich mit Tabletten halbwegs auf den Beinen zu halten. Ferdl hat andere Pro- bleme. Dem ist einer hinten ins Auto gekracht. Ziemlich kaputt der Wagen. Aber egal. „Be- zahlt eh die Versicherung, weil wer auffährt hat schuld“, sagt der Ferdl. Aufgefahren sind auch Anita und ihr neuer Au- genstern, der Toni. Aber nicht mit dem Auto, sondern mit der Seilbahn auf´s Kitzsteinhorn. Und da hat der Toni gezeigt, was für ein guter Skifahrer er ist. Anita ist ganz verzückt. Ach ja, und dann war da auch noch der Markus. Dem war ziemlich fad in diesen Tagen, deshalb hat er viele seiner Freundin- Kindergarten Unterach: Wi A m 28. April wurde mit der offiziellen Eröffnungsfeier der alte Kindergarten in der Gemeinde Unterach in neuer Pracht seiner Bestimmung übergeben. Der alte Kindergarten, also das Gebäude, entstand nach einer Idee des Pfarrers Anton Schinagl im Jahr 1896. Zu die- ser Zeit waren Kindergärten noch so selten wie eine Perle in einer Flussmuschel, die Kin- derbetreuungseinrichtung in Unterach war eine der ersten in der damaligen k.u.k. Mon- archie. In den Jahrzehnten danach bemühten sich die Pfarrher- ren von Unterach um den Er- halt des Kindergartens, immer wieder wurde das Gebäude modernisiert, verbessert, aus- gebaut. Bis 1994 wurde der Kindergarten, mit Ausnahme der NS-Zeit, von den Vöck- labrucker Schulschwestern betreut. Dann übernahm die Gemeinde die Führung des Kindergartens, das Gebäude befindet sich weiterhin im Be- sitz der Pfarre. Gustav Klimt hat das große, gelbe Haus auf mehreren Unterach-Bildern festgehalten. Es ist ein präg- nantes Gebäude im Ortszen- trum des Dorfes. Als sich mit der zunehmenden Nachfrage nach Kinderbetreuungsplät- zen für unter Sechsjährige he- rausstellte, dass das Haus den Anforderungen einfach nicht mehr gewachsen war, began- nen Diskussionen um einen Neubau. Manchmal braucht es Zeit und einen langen Atem, um nicht die erstbeste Lösung zu ergreifen. Im Falle des Kin- dergartens in Unterach brauch- te es auch den Willen, das alte Gebäude mit neuen An- Mit einem gemeinsamen Fest für groß und klein wurde der Kin- dergarten Unterach nach dem Umbau feierlich eröffnet. Handwerksbetriebe aus der Region führten die Arbeiten aus

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