Vollmond 3-2022
20 VOLLMOND 3/2022 TEUFELMÜHLE, Mondsee die Wohnungen mit Energie. Eine Solaranlage befindet sich auf dem Dach. Aber nicht nur der Strom, sondern auch die Fußbodenheizung wird von der eigenen Hackschnitzelhei- zung am Bauernhof versorgt. Geschichte Ursprünglich war die Teu- felmühle in der Keuschen ein Teil eines großen Betrie- bes. Neben der Mühle gab es noch ein Sägewerk und ein Gasthaus. Zur Zeit der Ischlerbahn gab es sogar eine Haltestel- le mit dem Namen Teufel- mühle. Vom Sägewerk und der Mühle führten Gleise direkt zur Haltestelle. Dort wurden Baumstämme oder Bretter, Mehl- oder Troad- säcke händisch auf die Zug- waggons verladen. Namensherkunft Teufelmühle Um den Namen der Teu- felmühle ranken sich viele Mythen, Sagen und Ge- schichten. Aber wahrschein- lich leitet sich der Name des Anwesens vom Namen eines früheren Besitzers her. Schon 1560 besaß Sigmund Teufel dort eine Säge und im Mondseer Urbar von 1416 wird schon ein Ull Teufel auf einem nicht weit entfernten Anwesen in der Aschau ge- nannt. Hofladen Die Familie Kaltenbrun- ner betreibt einen kleinen Hofladen neben der Teufel- mühle. Zu kaufen gibt es: Eier, Milch und Nudeln. Jau- senbretter und gedrechselte Holzschüsseln von Thomas Lettner runden das Sortiment ab. Der Hofladen ist 24 Stun- den geöffnet. Freie Wohnungen Es stehen noch freie Woh- nungen in der Teufelmühle zur Verfügung. Bei Interesse steht Ka- rin Kaltenbrunner un- ter der Telefonnummer 0664/5355951 für Auskünf- te gerne zur Verfügung. Fortsetzung von Seite 19 Die Teufelmühle vor dem Umbau. Der Hofladen mit Eiern, Milch, Nudeln und Jausenbrettern.
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