VOLLMOND 3-2026

14 VOLLMOND 3/2026 ARBEITSMARKT Die Entlohnung erfolgt nach dem Gemeinde-Vertrags- bedienstetengesetz 2001 in der Entlohnungsgruppe d/c. Die Gemeinde Hof bei Salzburg schreibt folgende Stelle aus: Sachbearbeiter:in (m/w/d) für die Bauverwaltung Dienstantritt: nach Vereinbarung Dienstausmaß: 100% (40 Wochenstunden) • Durchführung sämtlicher im Bauamt anfallenden Tätigkeiten • eigenständige Bearbeitung von Anliegen im Bereich Bauwesen und nachhaltiger Entwicklungen der Gemeinde • Abwicklung von straßenrechtlichen und -bautechnischen Aufgaben • Berechnung von Aufschließungs- und Anschlussgebühren Details zur Bewerbung und Anstellungserfordernissen auf http://www.hof.at/Bau oder den QR Code scannen D er Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen 20 Jahren laut Statistik Austria von 2005 zu 2025 deutlich gewan- delt. Die Zahl der Erwerbstätigen in Österreich stieg seit 2005 um rund 750.000 auf 4,55 Millionen im Jahr 2025, das Arbeitsvolumen ist dagegen kaum gestiegen. Gleichzeitig setzt sich der Trend hin zu einer stärker dienstleistungs- orientierten Wirtschaft fort. Starke Veränderung amArbeitsmarkt Die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen und der Anteil der Menschen ohne österreichische Staatsbürger- schaft an allen Erwerbstäti- gen hat sich mehr als verdop- pelt. Auch die Teilzeitquote stieg um knapp zehn Prozent- punkte. Die Zahl der Erwerbstäti- gen stieg um 750.000, die tat- sächlich geleisteten Arbeits- stunden sind im Verhältnis nur um 2,1 Prozent gestiegen. (2005: ca. 6.7 Mio., 2025: ca. 6.9 Mio.) Dies sei vor allem auf die Ausweitung der Teil- zeit und einem deutlichen Rückgang von Über- und Mehrstunden zurückzufüh- ren. Die Frauenerwerbstäti- genquote erreichte im Vorjahr insgesamt 71 Prozent und lag damit um 9,9 Prozentpunkte über 2005. Dienstleistungen Schon seit Längerem ist in Österreich eine wirtschaft- liche Strukturverschiebung in Richtung Dienstleistun- gen zu beobachten. Hatten 2005 noch 67,2 Prozent aller Erwerbstätigen im Dienst- leistungssektor gearbeitet, waren es 20 Jahre später bereits 73,1 Prozent. Beson- ders stark gewachsen sind die Beschäftigungsanteile im Gesundheits- und Sozial- wesen, in der Bildung, bei freiberuflichen Tätigkeiten sowie in IT und Kommuni- kation. Ältere Erwerbstätige Die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen ver- doppelte sich von 29,9 Pro- zent im Jahr 2005 auf 60,9 Prozent im Vorjahr. Gründe sind dafür einerseits die de- mografische Entwicklung und die damit gestiegene Nachfra- Immer mehr 55- bis 64-Jährige Personen sind noch erwerbstätig. Bild: Adobe Stock

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