VOLLMOND 4-2018
BILDERBOGEN AUS DEM MONDSEELAND Was soll ich nehmen? Angesichts der großen und bunten Auswahl gar nicht so einfach (Bild links). Dafür lässt sich der Glasschleifer gerne bei seiner Arbeit über die Schulter schauen (rechts). Ein Seeungeheuer der ganz besonderen Art machte die Seepromenade unsicher (Bild links). Und auf diese zwei kleinen Helfer konnte sich die Teppichverkäuferin verlassen. Bilder: Rule Keramikfrosch sonnt sich auf einer Wurzel. Immer beliebt: Sinnsprü- che auf jeder Art von Tafel für den Garten. N imm Dir die Zeit zum Träumen, es ist der Weg zu den Ster- nen. Sinnsprüche kommen immer gut an. Egal ob auf Metallplatten geritzt, in Keramiktafeln gebrannt oder in kleinster Schrift auf ein Reis- korn geschrieben. Aber es sind beileibe nicht nur Sinnsprüche, mit denen die Kunsthandwer- ker alljährlich die Besucher des bunten Marktes begeistern. Da sind der Glasschleifer und die Frau mit den bunten Perlen- ketten, die verrostetenWindspiele für den Garten oder der geschick- te Taschenmacher aus „upperaus- tria“ mit seinen modischen Ruck- säcken. An vielen Ecken grüßen dich lustige Keramikfiguren wie der pfiffige Frosch auf der alten Wurzel oder das Seeungeheuer, das es sich lässig auf der Seepro- menande gemütlich macht. Und mitten drin der Würstlstand, an dem dich die Goldhaubenfrauen des Mondseelandes fragen: „De- breziner oder Frankfurter? Süss oder scharf? Und Kren?“ Der Kunsthandwerksmarkt der Mondfrauen hat längst Tradition und wird jedes Jahr immer mehr zu einem Besuch bei Freunden. Das Pärchen mit dem Senf kennt mich längst, dass ich eine Schwä- che für schöne Kugelschreiber habe wissen inzwischen die entsprechenden Standler auch schon. Was mich aber am meis- ten wundert: Ich finde jedes Jahr etwas zum Kaufen. Heuer waren es drei Windspiele aus Eisen in Sonnenform. Und die passen verdammt gut in unseren neuen Vorgarten. Rupert Lenzenweger Sinnsprüche und rostige Windspiele
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