VOLLMOND 4-2018

Aktuelles aus dem Mondseeland 13 August 2018 So wie einst die Menschen vor 6.000 Jahren konnten beim UNESCO-Welterbefest Interessierte mit einem Einbaum über den Mondsee paddeln. Alle Bilder: August Schwertl Die neusten Forschungsergebnisse wurden an der Seepromenade übersichtlich präsentiert. Einsteigen und lospaddeln. Der mächtige Einbaum liegt am Steg zur Ausfahrt bereit. D a wurde kräftig am Rad der Zeit gedreht: Beim UNESCO-Welterbefest konnten sich die Besucher ein Bild davon machen, wie die Leute vor rund 6.000 Jahren in den Pfahlbauten gelebt haben. Die ursprünglich für 2020 geplante Landesausstellung über die Pfahlbauten imMond- seeland ist zwar um mindes- tens sieben Jahre verschoben. Dennoch sind die Pfahlbauten ein aktuelles Thema in der Region. Nicht zuletzt wegen der jüngsten Untersuchungen im Mondsee, bei denen auch ein Mini-U-Boot zum Einsatz kam. Was die Forscher dabei entdeckt haben, war bei die- sem Fest ebenso zu sehen, wie Nachbauten des Mondseer Einbaums. Mit denen konnten Interessierte sogar über den See paddeln. Neben dem Heimatbund Mondseeland waren auch die Vereine „Pfahlbau am Atter- see“ und die „Freunde der Archäologie“ am Welterbefest beteiligt und haben nicht nur zu einer kulinarischen Zeitreise geladen, sondern auch gezeigt, wie in der Steinzeit Steinklin- gen hergestellt wurden. „Es ist uns ein ganz beson- derens Anliegen, den Men- schen das Thema Pfahlbauten näher zu bringen“, sagt Mag. Cyril Dworsky, Leiter des Ku- ratoriums Pfahlbauten. Am Rad der Zeit gedreht UNESCO-Weltkulturerbefest in Mondsee

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