VOLLMOND 5-2025
26 VOLLMOND 5/2025 PLANEN, BAUEN, WOHNEN Energie und Geld nicht zum Fenster hinauswerfen W enn es mit Beginn der kalten Jahreszeit trotz voll aufgedrehter Heizung im Zuhause zieht, liegt das meist an alten, defekten Dichtungen. Doch schon kleine Maßnahmen können die Heizkosten um bis zu 15 Pro- zent senken - wie eine neue Studie zeigt. Die Wärme entweicht, weil abgenutzte Fensterdich- tungen und Beschläge nicht mehr für die Abdichtung des Fensterrahmens sorgen. Der Austausch alter oder defek- ter Dichtungen an Fenstern und Türen ist deshalb eine kostengünstige Maßnahme, um die Energieeffizienz zu steigern. In einer aktuellen Studie wurde untersucht, wie sich die Wärmeverluste bei 30 Jahre alten Holzfenstern ändern, wenn Beschläge und Dichtungen erneuert werden. Ein Fenster-Upgrade, das die verlorene Dichtigkeit der Fenster wiederherstellt, kann die Heizkosten um bis zu 15 Prozent senken. Die Moder- nisierung ermöglicht eine Ersparnis von rund 300 kwh Energie für die Raumwärme, das Einsparpotenzial liege also bei etwa 30 Kubikmeter Gas pro Jahr und Fenster. Dichtungen selbst prüfen Ob Fenster und Türen noch dicht schließen, kann selbst überprüft werden. Dafür ein Blatt Papier zwischen Fenster und Rahmen klemmen, Fens- ter schließen und am Blatt ziehen. Lässt es sich heraus- ziehen, ist die Dichtung de- fekt oder das Fenster nicht mehr richtig eingestellt. Die zweite Möglichkeit: Mit einer brennenden Kerze an Tür- oder Fensterrahmen entlang- fahren. Flackert die Flamme oder geht aus, sollte man ei- nen Handwerksbetrieb kon- taktieren. Wärmeverlust und Zugluft - trotz aufgedrehter Heizung? Meist liegt die Ursache in verschlissenen Dichtungen und beschädigten Beschlägen. Bild: DJD/GfA-Dichtungen/Getty Images/SonjaBK
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