VOLLMOND 6-2019
33 H ier kennt die Phantasie keine Grenzen und verwertet werden können je nach Geschmack alle Jausenreste wie Wurst und Käse, aber auch Essiggurkerl, harte Eier, Mayonnaise und Senf. Daher hier nur ein Grundrezept, das be- liebig erweitert oder verändert werden kann. Weißbrotwecken in der Mitte halbieren und beide Hälften aushöhlen. 250 dag Frischkäse mit ein paar Esslöffel Mayonnaise und einem Esslöffel Senf vermischen. Kleingeschnittenen Schinken, Käse, Essiggurken, gekochte Karotten und Erbsen sowie zwei hartgekochte Eier dazu geben und alles mit dem Brot aus der Mitte des Weckens zu einer Masse rühren. Salzen, pfeffern und in die leeren Weckenhälften füllen. Gefüllten Wecken in Folie wickeln und kalt stellen. In Scheiben geschnitten servieren. Weihnachten im Mondseeland Wenn vom Festtagsbraten Reste bleiben A lle Jahre wieder: Die große Feier ist geschlagen, die Gäste sind aus dem Haus und in der Küche stehen die Reste vom großen Festtagsbraten. Zu schade zumWegwerfen, zu wenig für ein weiteres Festmahl. Mit etwas Phantasie und Kreativität lassen sich auch daraus Köstlichkeiten zaubern. K nödel bleiben fast immer und ein Gröstl daraus ist nicht nur auf der Skihütte ein Genuss: Knödeln mundegerecht schnei- den. Zwiebel anschwitzen, geschnittene Knödel dazu geben. Ein Ei darüber und eventuell noch mit Speckwürferl oder Wurst- resten verfeinern. Salzen, pfeffern, Schnittauch drüber. Dazu grüner Salat. J a, das ist eine „Arme-Leute-Speise“ aus längst vergangenen Zeiten. Aber wieso nicht? Hartes Brot in Scheiben schneiden, in einen Suppenteller legen und mit heißer Rindsuppe aufgießen. Sauerrahm und fein gehackten Schnittlauch daraufsetzen. Und wer alte Semmeln hat: Diese in fingerdicke Scheiben schneiden. Eier, Milch und Salz ver- rühren und über die Semmeln gießen, bis diese die Flüssigkeit aufgesogen haben. Semmelscheiben in Öl herausbacken und als Suppeneinlage verwenden. Bilder: guteküche.at/Gmundner Milch/Rule 2019
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