{"id":1657,"date":"2019-03-18T06:45:58","date_gmt":"2019-03-18T05:45:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/?p=1657"},"modified":"2019-03-16T09:53:17","modified_gmt":"2019-03-16T08:53:17","slug":"gehen-und-unsere-eraepfel-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/gehen-und-unsere-eraepfel-aus\/","title":{"rendered":"Gehen uns unsere Erd\u00e4pfel aus?"},"content":{"rendered":"\n<p>Wer dieser Tage in den Superm\u00e4rkten\nheimische Erd\u00e4pfeln sucht, k\u00f6nnte dies vergeblich tun. Weil die\n\u00f6sterreichischen Kartoffeln sind so gut wie ausverkauft. Schuld\ndaran ist der Drahtwurm, der im vergangenen Jahr rund ein Viertel der\nErd\u00e4pfelernte vernichtet hat. Und in den n\u00e4chsten Jahren k\u00f6nnte es\nnoch schlimmer kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Drahtwurm hat die Kartoffeln so besch\u00e4digt, dass sie nicht mehr als Speiseware vermarktet werden k\u00f6nnen. Und auch die extremen Witterung hat die ernte geschm\u00e4lert. In einem normalen Jahr ernten \u00d6sterreichs Kartoffelbauern 450.000 Tonnen. Alleine durch den Drahtwurm mussten 2018 einer Sch\u00e4tzung der Landwirtschaftskammer Nieder\u00f6sterreich zufolge aber 112.500 Tonnen vernichtet werden. Diese Menge w\u00fcrde reichen, um 2,25 Millionen \u00d6sterreicher ein Jahr lang mit Kartoffeln zu versorgen. 81 Prozent der heimischen Kartoffeln kommen aus Nieder\u00f6sterreich. W\u00e4hrend 15 Prozent der Kartoffelfelder biologisch bewirtschaftet werden landen nur zehn Prozent Bio im Einkaufswagen. Der Rest wird exportiert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"http:\/\/www.adeg-neumarkt.at\" rel=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"126\" src=\"https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/ADeg-fertig-1-1024x126.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1666\" srcset=\"https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/ADeg-fertig-1-1024x126.jpg 1024w, https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/ADeg-fertig-1-300x37.jpg 300w, https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/ADeg-fertig-1-768x94.jpg 768w, https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/ADeg-fertig-1-730x90.jpg 730w, https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/ADeg-fertig-1-435x53.jpg 435w, https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/ADeg-fertig-1.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eWir Konsumenten w\u00fcnschen uns\nweniger Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, auch abseits von Bio. Das\nf\u00fchrte 2018 in \u00d6sterreich dazu, dass ein Gro\u00dfteil der\nErd\u00e4pfel-Ernte vom Drahtwurm befallen war und vernichtet werden\nmusste. Wenn es heuer im Fr\u00fchjahr keine heimischen Kartoffeln mehr\ngibt, h\u00f6ren wir allerdings nicht auf Chips oder Erd\u00e4pfelsalat zu\nessen. Woher die Erd\u00e4pfeln daf\u00fcr dann kommen, hinterfragen wir\nmeist nicht\u201c, zeigt sich \u201eLand schafft Leben\u201c-Obmann Hannes\nRoyer besorgt.<br>Erd\u00e4pfeln sind weltweit das viertwichtigste\nGrundnahrungsmittel. Wir \u00d6sterreicher essen etwa ein Kilo pro Woche.\nDazu kommen 5,6 Kilo, die wir pro Jahr als Kartoffelst\u00e4rke essen.\nEtwa in Fertiggerichten, Konserven, Backwaren, S\u00fc\u00dfigkeiten und\n\u00e4hnlichem. Immer mehr Kartoffeln nehmen wir in verarbeiteter Form,\nvor allem als Pommes Frites und Chips zu uns. Die Kartoffel ist ein\nbesonders n\u00e4hrstoffreiches Lebensmittel und eine wertvolle\nKohlenhydratquelle. Aber es gibt nach wie vor den Mythos, dass\nKartoffeln dick machen. Dabei enthalten sie nur halb so viele\nKalorien wie Reis, Brot oder Nudeln. Erst durch die Verarbeitung zu\nChips und Pommes bekommt die Kartoffel ihr Fett ab und kann bei\n\u00fcberm\u00e4\u00dfigem Konsum zum Dickmacher werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Erd\u00e4pfel als Ausl\u00f6ser f\u00fcr Krebs?<br>Wenn besonders kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie Kartoffeln \u00fcber 120 Grad erhitzt werden, entsteht der Stoff Acrylamid. Er gilt als \u201ewahrscheinlich krebserregend\u201c und f\u00fchrte letztendlich zur genannten \u201ePommes-Verordnung\u201c, die niedrigere Grenzwerte vorschreibt und klare Vorgaben zur Verarbeitung bestimmter Zutaten gibt. Acrylamid l\u00e4sst sich aber vermeiden. Beim Kochen in Wasser kann es nicht entstehen, weil dabei die Temperaturen nicht so hoch sind. Will man Kartoffeln im Backrohr knusprig backen, empfiehlt es sich, diese vorzukochen und nass zu machen. Acrylamid entsteht vor allem bei Hitze und Trockenheit. Dieser und viele weitere Tipps zum Aufbewahren und Zubereiten von Kartoffeln sind ab sofort neben allen Informationen rund um die \u00f6sterreichische Kartoffelproduktion auf der Webseite <a href=\"http:\/\/www.landschafftleben.at\">www.landschafftleben.at <\/a> zu finden. Dort wird auch die Vielseitigkeit der Erd\u00e4pfeln vom Saatgut bis zum Paket-Klebeband aufgezeigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer dieser Tage in den Superm\u00e4rkten heimische Erd\u00e4pfeln sucht, k\u00f6nnte dies vergeblich tun. Weil die \u00f6sterreichischen Kartoffeln sind so gut wie ausverkauft. 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