{"id":1923,"date":"2019-04-27T06:00:52","date_gmt":"2019-04-27T04:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/?p=1923"},"modified":"2019-04-26T10:54:17","modified_gmt":"2019-04-26T08:54:17","slug":"der-winter-als-brutaler-holzfaeller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/der-winter-als-brutaler-holzfaeller\/","title":{"rendered":"Der Winter als brutaler Holzf\u00e4ller"},"content":{"rendered":"\n<p>Der schneereiche Winter hat auch im\nheimischen Wald seine Spuren hinterlassen. Das zeigt eine erste\nBilanz im Land Salzburg. Derzeit sind bereits Schadholzmengen von\n180.000 Festmeter durch den Landesforstdienst begutachtet worden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDies sind allerdings nur vorl\u00e4ufige Zahlen. Die Schadholzmenge in diesem Winter wird aus derzeitiger Sicht die Marke von 300.000 Festmeter \u00fcbersteigen\u201c, so Agrarlandesrat Josef Schwaiger, der Bundesministerin Elisabeth K\u00f6stinger bei ihrem Besuch (im Bild) \u00fcber die Lage in Salzburg informierte. Betroffen sind vor allem W\u00e4lder unter 1.000 Metern Seeh\u00f6he, die Gebiete sehr weitr\u00e4umig und verstreut. \u201eDas hei\u00dft, es gibt viele betroffene Waldeigent\u00fcmer\u201c, unterstreicht Schwaiger.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcnffache Schadensh\u00f6he durch Schneemassen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt wird die Menge des\nSchadholzes zirka f\u00fcnfmal so hoch sein wie in einem\ndurchschnittlichen Winter, rechnet die Landesforstdirektion. Die\nSumme der Sch\u00e4den, die an den Katastrophenfonds gemeldet werden,\nwerden auf sieben Millionen Euro gesch\u00e4tzt. Gerechnet wird mit rund\nzwei Millionen Euro, die letztlich an Beihilfen aus dem\nKatastrophenfonds ausbezahlt werden. \u201eDer Fonds hilft schnell und\nunkompliziert. Es muss Verlass darauf sein, dass hier immer gen\u00fcgend\nGelder vorhanden sind, wenn gro\u00dfe Naturereignisse massive Sch\u00e4den\nanrichten\u201c, betont Landesrat Schwaiger.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schwerpunkte im Flachgau, Tennengau und Pongau<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zur Zeit werden die W\u00e4lder noch\nbegutachtet, der Schnee zieht sich teilweise erst jetzt zur\u00fcck. Zu\nden einzelnen Bezirken gibt es daher noch keine vollst\u00e4ndigen\nZahlen. Es steht jedoch fest, dass es insgesamt bisher noch nie so\nviele Schadensmeldungen durch Schneedruck gab. Die Schwerpunkte sind\nim Flachgau, Tennengau und im Pongau zu finden, die meisten Antr\u00e4ge\nan den Katastrophenfonds kamen bisher aus den Gemeinden Henndorf und\nNeumarkt am Wallersee, Stra\u00dfwalchen, Thalgau, Abtenau,\nAnnaberg-Lung\u00f6tz, Sankt Koloman, H\u00fcttau und Sankt Johann im Pongau.\n\u201eUngew\u00f6hnlich ist jedenfalls, dass im vergangenen Winter in allen\nBezirken Sch\u00e4den zu verzeichnen sind. In Normaljahren treten diese\nnur lokal begrenzt auf\u201c, bilanziert Landesrat Schwaiger weiter und\nmacht bereits auf die n\u00e4chste Gefahr aufmerksam: den Borkenk\u00e4fer.\nDenn lange liegengebliebenes Holz beg\u00fcnstigt auch ein vermehrtes\nAuftreten dieses Sch\u00e4dlings. Deshalb gilt im Land Salzburg ab sofort\neine Vorwarnstufe. Das hei\u00dft: \u201eOberstes Ziel muss sein, Schadholz\nso rasch wie m\u00f6glich aus dem Wald zu entfernen, um einen weiteren\nBefall zu vermeiden\u201c, warnt Schwaiger. \n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der schneereiche Winter hat auch im heimischen Wald seine Spuren hinterlassen. Das zeigt eine erste Bilanz im Land Salzburg. 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