{"id":2576,"date":"2019-10-17T06:00:54","date_gmt":"2019-10-17T04:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/?p=2576"},"modified":"2019-10-16T08:21:08","modified_gmt":"2019-10-16T06:21:08","slug":"ein-fenster-fuer-lerche-und-kiebitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/ein-fenster-fuer-lerche-und-kiebitz\/","title":{"rendered":"Ein Fenster f\u00fcr Lerche und Kiebitz"},"content":{"rendered":"\n<p>Auch wenn die vergangene Saison eine\nstabile Population bei Feldlerche und Kiebitz aufweist \u2013 zum Schutz\nder kleinen V\u00f6gel gibt es immer etwas zu tun. Und das Bewusstsein\ndaf\u00fcr wird immer gr\u00f6\u00dfer. So ergriff Joglbauer Robert Hofer aus\nObertrum die Initiative und legt nun auf seinen Feldern\nLerchenfenster und Bl\u00fchstreifen an. Landesr\u00e4tin Maria Hutter wei\u00df:\n\u201eHier wird wirklich viel f\u00fcr die Artenvielfalt getan.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNur wenige Quadratmeter reichen, um\nf\u00fcr Feldlerche und Kiebitz ausreichende Brutpl\u00e4tze und\nFutterstellen zu schaffen\u201c, \u00fcberzeugt sich Naturlandesr\u00e4tin Maria\nHutter beim Joglbauer s\u00fcd\u00f6stlich des Haunsbergs. \u201eDamit verliert\nman kaum M\u00e4hfl\u00e4che, die Wirkung f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t ist jedoch\ngro\u00df\u201c, so Hutter.<\/p>\n\n\n\n<p>S\u00e4maschine kurz anheben \u2013 fertig ist\ndas Lerchenfenster<\/p>\n\n\n\n<p>Lerchenfenster anzulegen ist einfach:\nDabei hebt der Bauer bei der Aussaat des Getreides die S\u00e4maschine\nkurz an und spart dadurch eine kleine getreidefreie Fl\u00e4che f\u00fcr die\nLerchen aus. Bl\u00fchstreifen bei Getreidefeldern werden meist am Rand\nzum Nachbargrundst\u00fcck oder zum Gr\u00fcnland angelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Kleiner Aufwand, gro\u00dfe Wirkung<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas ist einfach eine tolle Sache\u201c,\nerkl\u00e4rt Joglbauer Robert Hofer seine Motivation. \u201eF\u00fcr mich als\nBauer ist das kein gro\u00dfer Aufwand, aber daf\u00fcr sehr gut f\u00fcr die\nV\u00f6gel, und au\u00dferdem schaut es wundersch\u00f6n aus, wenn es\nzwischendrin bl\u00fcht.\u201c Er hat zwei Lerchenfenster mit jeweils rund\n20 Quadratmeter und an den R\u00e4ndern seines Feldes zwei Bl\u00fchstreifen\nmit regionalem Saatgut angelegt \u2013 eines mit zweieinhalb Meter\nBreite und 120 Meter L\u00e4nge, also 300 Quadratmeter, das andere gar\nmit 240 Meter L\u00e4nge und zweieinhalb Meter Breite (600 Quadratmeter).<\/p>\n\n\n\n<p>Bestand der Feldv\u00f6gel sichern<\/p>\n\n\n\n<p>Die Best\u00e4nde der Feldv\u00f6gel sind in\nden vergangenen 20 Jahren alarmierend zur\u00fcckgegangen. Das Land\nSalzburg hat deshalb vor zwei Jahren die Initiative \u201eWir tun was\nf\u00fcr Feldlerche und Kiebitz\u201c gestartet. \u201eDabei werden engagierte\nB\u00e4uerinnen und Bauern beim Umsetzen von freiwilligen Ma\u00dfnahmen\nunterst\u00fctzt. Lerchenfelder und Bl\u00fchwiesen gibt es bereits unter\nanderem in Holzhausen, Gemeinde St. Georgen, und in Lamprechtshausen\u201c\nso Hutter. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Bild: Schutz f\u00fcr Lerche und Kiebitz zu Besuch beim Joglbauer in Obertrum: Katharina und Robert Hofer mit Landesr\u00e4tin Maria Hutter. Bild: Land Salzburg \/ Neumayr \u2013 Leopold<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn die vergangene Saison eine stabile Population bei Feldlerche und Kiebitz aufweist \u2013 zum Schutz der kleinen V\u00f6gel gibt es immer etwas zu tun. 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