{"id":7539,"date":"2026-09-24T08:33:09","date_gmt":"2026-09-24T06:33:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/?p=7539"},"modified":"2026-09-24T08:34:10","modified_gmt":"2026-09-24T06:34:10","slug":"schueler-melden-wetterdaten-live-an-geosphere-austria","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verlag-doppelpunkt.at\/flachgauTV\/schueler-melden-wetterdaten-live-an-geosphere-austria\/","title":{"rendered":"Sch\u00fcler melden Wetterdaten live an GeoSphere Austria"},"content":{"rendered":"\n<p>Ob Hagelschlag, \u00fcberflutete Felder oder ungew\u00f6hnlich milde Wintertage: Was automatische Wetterstationen nicht erfassen k\u00f6nnen, sehen Menschen vor Ort oft als Erste und am besten. Genau hier setzt das Citizen-Science-Projekt \u201ewettermelden.at\u201d der GeoSphere Austria an. Nun beteiligen sich auch Sch\u00fcler:innen der Salzburger HBLA Ursprung im Rahmen der F\u00e4cher Klimatologie und Wasserwirtschaft daran. Die auf Landwirtschaft sowie Umwelt- und Ressourcenmanagement spezialisierte Schule in Elixhausen ist damit Teil einer Plattform, die Wetterbeobachtungen aus der Bev\u00f6lkerung sammelt.<br>Wetterbeobachtung in Echtzeit<br>\u00dcber die webbasierte Plattform der GeoSphere Austria (ehemals ZAMG) k\u00f6nnen Wetterph\u00e4nomene und ihre Auswirkungen am Boden in Echtzeit gemeldet werden, ohne dass eine App heruntergeladen oder eine Software installiert werden muss. W\u00e4hrend automatische Wetterstationen Temperatur, Luftdruck oder Windst\u00e4rke pr\u00e4zise erfassen, erfordern Bodenverh\u00e4ltnisse oder die tats\u00e4chlichen Folgen von Extremwetter wie Hagel, Muren, Steinschlag oder Glatteis weiterhin die menschliche Beobachtung. Und diese liefern aktuell Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der auf Landwirtschaft sowie Umwelt- und Ressourcenmanagement spezialisierten Lehranstalt im Salzburger Flachgau. Ihre Meldungen flie\u00dfen in Echtzeit in Wetterwarnungen und -prognosen ein und bilden zugleich die Grundlage f\u00fcr die Erforschung von Extremwetterereignissen.<br>Meldungen direkt vom eigenen Hof<br>Auf diese Weise werden die Jugendlichen zu wichtigen Multiplikatoren f\u00fcr Wetter-, Klima- und Umweltthemen. \u201eViele unserer Sch\u00fcler:innen leben in landwirtschaftlichen Betrieben und melden das Wetter in der Regel von zu Hause. So k\u00f6nnen sie das Gelernte aus dem Unterricht unmittelbar mit ihrem eigenen Lebensumfeld verbinden\u201c, erkl\u00e4rt Herbert Z\u00f6ller, Lehrer an der HBLA Ursprung. \u201eMit dem praxisorientierten Unterricht st\u00e4rken wir das Bewusstsein f\u00fcr aktuelle klimatische Herausforderungen und f\u00f6rdern zugleich Forschungskompetenz, Eigeninitiative und verantwortungsvolles Handeln.\u201c<br>Wissenschaftliche Begleitung durch GeoSphere-Experten<br>Zur Einf\u00fchrung in das Projekt fanden an der Salzburger Schule Workshops mit Thomas Krennert von der GeoSphere Austria statt. Der Fachmann betreut dar\u00fcber hinaus auch Diplomarbeiten mit den Schwerpunkten Landwirtschaft und Tourismus. Im Unterricht dokumentieren die Sch\u00fcler:innen Wetterereignisse, untersuchen Wetter- und Bauernregeln und setzen sich praxisnah mit Klima, Ph\u00e4nologie und Wasserwirtschaft auseinander. Die Workshops und Diplomarbeiten vertiefen dabei das Wissen und verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Anwendungen in Landwirtschaft und Tourismus.<br>Infotag der HBLA Ursprung am 3. Oktober<br>Die fundierte Ausbildung der HBLA Ursprung setzt generell sehr stark auf die Kombination aus Theorie und Praxis. Neben dem Standardlehrplan bereichert ein vielseitiges Angebot an Wahl- und Freif\u00e4chern den Schulalltag, wobei auch Exkursionen und Praktika im In- und Ausland nicht zu kurz kommen. Auch ein Aufbaulehrgang f\u00fcr Absolventen von landwirtschaftlichen Fachschulen wird angeboten.<br>\u00dcbrigens: Wer sich \u00fcber das umfassende Bildungsangebot der HBLA Ursprung in Elixhausen bei Salzburg n\u00e4her und direkt vor Ort informieren m\u00f6chte, hat am Samstag, dem 3. Oktober, beim Tag der offenen T\u00fcr von 8.30 bis 12.30 Uhr die beste Gelegenheit dazu. \n-24. 9. 2026-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob Hagelschlag, \u00fcberflutete Felder oder ungew\u00f6hnlich milde Wintertage: Was automatische Wetterstationen nicht erfassen k\u00f6nnen, sehen Menschen vor Ort oft als Erste und am besten. 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