DOPPELPUNKT Juni 2018
Sommer im Flachgau Seite 19 Juni 2018 Auf der Suche nach einem neuen Gesicht für die Wallersee Ostbucht D ie Wallersee Ostbucht in Neumarkt soll ein neues Gesicht bekommen. Verschiedene Projektgruppen sollen bei der Suche nach der Neugestal- tung mithelfen. Bis es erste konkrete Vorschläge gibt, wird im heurigen Jahr die bestehende Anlage so bestmöglich betrieben. Nach Unstimmigkeiten mit dem Pächter des Seerestaurants und dessen Kündigung sieht Bürgermeister Adi Rieger jetzt einen günstigen Zeitpunkt, die Ostbucht auf gänzlich neue Beine zu stellen. „Das Areal des Strandbades präsentiert sich derzeit nicht optimal. Viele Bürger zeigen sich in Gesprä- chen mit mir unzufrieden mit der Optik und der Infrastruk- tur”, sagt Adi Rieger. „Wir ha- ben uns daher zum Ziel gesetzt, die von ihrer natürlichen Um- gebung her so wunderschöne Gegend zu revitalisieren. Der- zeit loten wir die verschiedens- ten Möglichkeiten aus.” Für heuer ist der Badespaß gesichert. Die Stadtgemeinde Neumarkt übernimmt die Pfle- ge des Bades und des Cam- pingplatzes. Ein Strandcafé im Gebäude des Seerestaurants übernimmt die kulinarische Versorgung der Badegäste und auch der Minigolfplatz bleibt erhalten. Was nach der heurigen Bade- saison kommt, steht noch in den Sternen. Derzeit machen sich verschiedene Projektgruppen Gedanken über die Zukunft der Ostbucht. Außerdem gibt es ei- ne wissenschaftliche Arbeit da- zu, die von der Fachhochschule Puch Urstein erstellt wurde. „Wichtig ist mir dabei aber vor allem, dass das Strandbad als öffentliche Einrichtung auf jedem Fall erhalten bleibt“, sagt Adi Rieger. Darüber hi- naus sind allen Ideen Tür und Tor geöffnet. Das reicht von einer besseren Anbindung der Ostbucht an den öffentlichen Verkehr über eine mögliche Personenschifffahrt auf dem Wallersee bis hin zum Einstieg eines privaten Investors. Heuer ändert sich noch nichts. Aber für die Zukunft soll die Neumarkter Ostbucht ein neues Gesicht bekommen. Das Strand- bad wird als öffentliche Einrichtung aber auf jeden Fall blei- ben. Bild: Stadtgemeine Neumarkt/Peter Krackowitzer MONDSEE: Der erste Band eines zweiteiligen Führers ist ab sofort erhältlich 32 Wanderwege zu Orten des Glaubens I n der Pfarre Mondsee gibt es mehr als 350 sakrale Kleinode. Von einfachen Marterln über Kirchen und Kapellen bis zur imposanten Basilika St. Micha- el spannt sich der Bogen. Alle diese Orte des Glau- bens finden sich in einem zweiteiligen Führer, von der der erste Band in diesen Tagen fertig und ab so- fort in der Bücherei, im Klosterladen und beim Tou- rismusverband Mondsee kostenlos erhältlich ist. Als Anne-Lu-Ilse Wenter, ehemalige Obfrau des Alpen- vereins Mondsee, die lang ge- hegte Idee von Pfarrer Ernst Wageneder, alle Marterl, Bild- stöcke, und Kirchen in der Pfarre Mondsee zu beschrei- ben und durch Wanderwege zu verbinden umzusetzen begann, war ihr noch nicht bewusst, wie viele dieser sakralen Kleinode rund umMondsee und Irrsee zu finden sind. Nun, nach Fertig- stellung, kann sich dieses Pro- jekt sehen lassen. Mehr als 350 Objekte wurden von Wenter erhoben und beschrieben. Von der imposanten Basilika, dem Mittelpunkt der Marktgemein- de Mondsee, über in Wäldern weitab von jeglichen Wegen versteckten Bildstöcken bis hin zu bäuerlichen Kapellen und den Gipfelkreuzen der spek- takulären Mondseelandberge. Viele Monate an Nachfor- schungen gingen dem Projekt voraus. Warum steht genau an dieser Stelle ein Marterl? Um welche Heiligenstatue han- delt es sich in dieser Kapelle? Wer hat diesen Bildstock aus welchem Grund gemalt? Alle diese Antworten finden sich in einem zweibändigen Werk, dessen erster Teil jetzt erschie- nen ist. Doch mit der Erstellung des Buches war es mit dem Projekt noch nicht getan. Alle beschrie- benen Kleinode wurden mit at- traktiven Wanderungen mitein- ander verbunden. So entstanden in Kooperation mit der Pfarre Mondsee und dem Tourismus- verband 32 neue Rundwander- wege. Vom gemütlichen Spazier- gang durch die Marktgemeinde Mondsee bis zu hochalpinen Wanderungen auf demSchafberg haben Interessierte die Möglich- keit, die Vielfalt der religiösen Kleindenkmäler zu erleben. Alle Touren werden auf einer eigens produzierten Wanderkarte über- sichtlich dargestellt und im be- gleitenden Wanderbüchlein er- gänzend beschrieben. Erhältlich sind Karte und Wanderbüchlein kostenlos im Tourismusverband MondSeeLand oder unter www. ortedesglaubens.at.
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy MTA1MzE0