DOPPELPUNKT Oktober 2020
Oktober 2020 Seite 17 Aktuelle Rundschau Sechs Medaillen für Henndorfer Mit sechs Medaillen kehrten die Henndorfer Orientierungsläufer von den österreichischen Meisterschaften über die Mitteldistanz zurück. Andrea Strasser und Lucie Rothauer können sich über den Meistertitel freuen. Leon Ebster und Bernhard Fink eroberten in ihren Klassen die Silbermedaille. Bronzemedaillen gab es für Edu- ard Böhm und Nilla Bogensberger. Freuen kann sich auch Robert Merl. Er erlief beim Bewerb zum Austria Cup zwei dritte Plätze. Ende September sind die nächsten Salzburg-Cups im Lungau und Mitte Oktober die nächsten Austria-Cups in Kärnten geplant. Im Bild von links Leon Ebster, Eduard Böhm, Andrea Strasser und Lu- cie Rothauer. Jakob Webers Einstand nach Maß Das nennt man einen Einstand nach Maß: Bei seinem ersten Wett- kampf für die zweite Lochener Gewichthebermannschaft in der Re- gionalliga West war Jakob Weber mit 230 Kilogramm im Zwei- kampf bester Sportler seines Teams und trug so maßgeblich zum zweiten Platz seiner Mannschaft bei. Hervorragend auch Jessica Stauceanu, die mit 116 Kilo im Zweikampf eine neue Bestleistung aufstellte. Die weiteren Leistungen der Lochener Gewichtheber: Johannes Fastenmeier 188 Kilo im Zweikampf, Stefan Moser 190 Kilo und Michael Moser 215 Kilo. Die Römer haben schon ge- wusst, warum sie auf der klei- nen Anhöhe nahe der Ortschaft Wendling in der Gemeinde Kirchberg bei Mattighofen ein Castell errichtet haben: die Trumerseen und den Flachgau vor sich ausgebreitet und da- hinter das prächtige Alpenpan- orama vom Traunstein im Os- ten bis zum bayrischen Platten- gebirge im Westen. Ein wun- derbarer Aussichtsplatz den die Gemeinde Kirchberg mit einem Panoramabild mit den Namen der einzelnen Berge und einer Sitzgelegenheit auch noch aufgewertet hat. Doch mit dem einzigartigen Alpenpan- orama ist es jetzt vorbei! Die Gemeinde hat diesen beson- deren Platz in Bauland umge- widmet und schon entsteht dort ein dreistöckiges, riesengro- ßes „Einfamilienhaus“. Für mich ein raumordnungspoliti- scher SuperGau. Der Gedan- ke, dass solch besondere Plät- ze auch in Zukunft der Allge- meinheit, also uns allen, erhal- ten werden sollen, hat bei die- ser Baulandwidmung offenbar keine Rolle gespielt. Das Fa- zit ist nicht neu: Raumordnung hat etwas mit Ordnung zu tun und dafür muss jemand die Ver- antwortung übernehmen. Wenn das schon die zuständigen Ge- meindevertreterInnen, aus wel- chen Gründen auch immer, nicht tun, dann sollte wenigs- tens das Land dafür Sorge tra- gen, dass derart himmelschrei- ende Raumordnungssünden nicht passieren! Dr. Josef Guggenberger Wiesenstrasse 20 5165 Berndorf In diesen Sommermonaten konnte man viel Neues und Wis- senswertes über Straßwalchen erfahren. Mit Unterstützung der Markt- gemeinde und vielen mitwir- kenden Institutionen des Or- tes erstellte erfreulicherweise Franz Bachleitner ein umfang- reiches und höchst interessan- tes Programm. Bei den zehn Veranstaltungen von Juli bis September gab es u.a. wissenswertes über M. Guggenbichler (mit Besuchen umliegender Kirchen mit des- sen Werken), Joseph Woelfl (er- folgreicher Komponist und Pia- nist aus dem Umfeld der Fami- lie Mozart, Wohnhaus in Straß- walchen) zu hören und auch ei- nen Feierabend mit dem „Irrs- dorfer“ Karl Merkatz. Besucht werden auch verschie- dene Ortsteile der Gemeinde und man erfuhr viele, nicht be- kannte Details aus deren Ge- schichte, wie etwa „Franzosen in Straßwalchen“. Einer der Höhepunkte war das Orgelkonzert mit dem hervor- ragenden Organisten Bernhard Karrer, der mit seinem Pro- gramm auf der Mathis Orgel in der Pfarrkirche Straßwalchen eine Reise durch verschiedene Stilepochen bravourös spielte. Bürgermeisterin Tanja Kreer und der Kulturausschuss be- dankten sich auch bei Franz Bachleitner über seine umfang- reichen Recherchen und über die Weitergabe seines wertvol- len Wissens über und um die Gemeinde Straßwalchen. Helga Wagner Schwemmstraße 4 5204 Straßwalchen Raumordnungs- SuperGau „Straßwalchen erleben“ – Kultursommer 2020 LESERBRIEFE Organische Dünger explodieren nicht Die Explosion von 2750 Ton- nen Ammoniumnitrat in ei- ner Lagerhalle in Beirut hatte die Sprengkraft von ein Zehn- tel bis ein Sechstel der Hiroshi- mabombe vom 6. August 1946. Ammoniumnitrat wird sowohl zur Herstellung von Spreng- stoff als auch zur Herstellung von Düngemitteln verwendet. Als Biobotschafter ist es mir ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass im biologischen Landbau die Verwendung von Ammoni- umnitrat gesetzlich verboten ist. Wieder zeigt die biologi- sche Landwirtschaft ihre Über- legenheit gegenüber der che- misch industriellen Landwirt- schaft, weil organische Dünger explodieren nicht. Georg Sams Pfongau 44 5202 Neumarkt am Wallersee
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