4 7
Planen, bauen, wohnen
2 0 1 6
E
nergiespartipps für
die warme Jahres-
zeit? Ja, denn in den war-
men Monaten laufen die
Kühlschränke, Gefriertru-
hen und Klimaanlagen
auf Hochtouren.
Kühlgeräte
Nicht nur heizen sondern
gerade kühlen verbraucht viel
Energie. Schon eine zwei Milli-
meter dicke Eisschicht kann den
Strombedarf um 15 Prozent er-
höhen, daher sollten Kühlgerä-
te rechtzeitig abgetaut werden.
Der Kühlschrank sollte, gera-
de wenn die Raumtemperatur
hoch ist, bewusst genutzt wer-
den. Denn bei jeder Öffnung
geht unnötig Energie verloren.
Die Kühltemperatur von sieben
Grad Celsius im Kühlschrank
und minus 18 Grad im Gefrier-
schrank ist völlig aussreichend.
Je weiter die Kühlgeräte herun-
terkühlen müssen umso mehr
Strom wird verbraucht.
Wäschetrocknen
Für die meisten Waschgänge
sind 30 Grad, dank modernen
Energiesparen in der warmen Jahreszeit
Waschmittel, völlig ausrei-
chend. Das schont nicht nur die
Umwelt sondern auch denGeld-
beutel und die Farben der Klei-
dungsstücke. Bei warmen Tem-
peraturen trocknet die Wäsche
auf dem Balkon oder im Garten
energiesparend und schnell.
Weiterer Pluspunkt: Im Freien
bekommt die Wäsche einen an-
genehmen Duft ohne Chemie.
Der Wäschetrockner zählt im
Haushalt zu den größten Ener-
giefressern, er verbraucht meist
mehr als eine Waschmaschine
oder ein Kühlschrank.
Sonnenschutz statt
Klimaanlage
Es geht auch ohne Klimana-
lage. Vorhänge, Fensterläden,
Markisen oder Rollos sorgen
dafür, dass die Wärme gar
nicht erst im Raum gespeichert
wird. Um nicht unnötige Wär-
me in die Räume herein zu las-
sen, sollten zur Mittagszeit die
Fenster geschlossen bleiben,
auch nicht gekippt werden.
Die Kühlschranktüre minutenlang offen lassen
kostet viel Ener-
gie.




