VOLLMOND 2-2019

Mai Danke, aber ich brauche keinen Smartmeter im Haus Wie ich vernahm, werden in Teilen Österreichs bereits intel- ligente, also „smarte“ Strom- zähler installiert. Ich bin ein absoluter Gegner des Smartmeters und das hat mehrere Gründe: Zum einen möchte ich nicht, dass man mein Haus ausspionieren kann. Das heißt, man kann eruieren, ob jemand  zu Hause ist, oder was gerade im Haus getan wird. (Internet surfen, duschen, bügeln, fernsehen...). Kurz: Man weiß ob sich jemand im Haus befindet, ob die Familie urlaubt, oder ob sie gar jeman- den (illegal) beherbergt. Sollte bei mir das Geld knapp werden, kann man den „Saft“ von der Ferne abdrehen. Aus Erfahrungsberichten kann es auch zu längeren Strom- ausfällen kommen, ungenaue Messdaten inklusive. Zum anderen will ich keine Elektrosmogbelastung durch Funk oder PLC (Powerline Communication), die sich mü- helos durch qualifizierte Mess- techniker messen lässt und hörbar gemacht werden kann. Wenn die Österreichische Ärzte- kammer vor dem (Zwangs)-Ein- bau eines Smartmeters warnt, hat das, so denke ich, triftige Gründe. Meines Wissens kann es bei Elektrosmoglangzeitein- wirkungen zu schlimmen Be- findlichkeitsstörungen, chro- nischen Erkrankungen bis hin zum Krebs führen. Wie bei al- len Umweltgefahren (E- Smog = verschmutzte Umwelt durch technisch erzeugte, elektro-ma- gnetische Felder ) besteht ein unkalkulierbares gesundheitli- ches Risiko. Schließlich behält man so einen Zähler viele Jah- re im Haus. Außerdem möchte ich selbst entscheiden, was sich in meinem Haus befindet oder nicht. Wie ich neulich vernahm, gehen die Netzbetreiber mit Überrumpelungstaktik vor und stellen so manchen unwissen- den Bürger vor vollendete Tat- sachen. Der Einbau eines sol- chen „intelligenten Messzäh- lers“ dient lediglich dem Profit der Industrie. Müssen wir so einen Umstand, in einem Land wie Österreich hinnehmen und tatenlos zusehen? Liebes Volk, wacht auf und wehrt Euch! Weitere Informationen: www.stop-smartmeter.at Daniela und Christian Pichler 5324  Hintersee 59 „Intel- ligente“ Stromzähler machen den Haushalt gläsern. Franz Wenger vom Zimmermannssohn zum Direktor der Mondseer Holzfachschule F ranz Wenger wurde am 6. Oktober 1830 in Hof (Gemeinde Tief- graben) geboren. Obwohl sein Talent zum Zeichnen und Modellieren schon in der Volksschule auffiel – ein Leh- rer erkannte sich in einer unvorteilhaf- ten Karikatur und verabreichte ihm eine Tracht Prügel – sprach nicht viel für eine Bildhauerkarriere. Wegen fehlender finanzi- eller Mittel musste er, wie sein Vater, das Zimmer- mannshandwerk erlernen. Wenger hielt sich jedoch häufig bei seinem Halb- bruder Simon Kaufmann in Oberhofen auf, der als Kunst- tischler tätig war und vor allem Heiligenfiguren und Altäre für die Kirchen und Kapellen der Umgebung schuf. Von Andreas MADERECKER Vieles in seiner weiteren Biographie liegt noch im Dun- keln, so soll ihm auf Grund eines fehlenden Gewerbe- scheins für Schnitzerei zwei- mal das Werkzeug konfisziert worden sein. Und einer Einbe- rufung zum Militär entging er nur durch eine Heirat, welche seine Eltern organisierten. Ge- sichert ist, dass Franz Wenger sich 1851 in Mondsee nieder- ließ und mit seinem Bruder Ge- org eine Tischlerei betrieb. Zu Beim „Heilinger“. Haus des Simon Kaufmann in Oberhofen, wo auch Franz Wenger das Schnitzen erlernte. GESCHICHTE AUS DEM MONDSEELAND

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