VOLLMOND 2-2026
32 VOLLMOND 2/2026 OSTERN im Mondseeland Ostern: die Zeit zwischen Das Lamm gilt als Innbegriff von Leben und ist un- trennbar mit Os- tern ver- knüpft. Früher wurde tra- ditionell am Oster- sonntag ein „Opferlamm“ verspeist. Mittler- weile wird dieses aber sehr häufg durch die süße Backva- riante ersetzt und fehlt auf kaum einem Osterfrühstückstisch. F ür viele Österreicherinnen und Österreicher gehört das Fasten fest zur Zeit vor Ostern. Manche verzich- ten bewusst auf Fernsehen, andere legen beim „Handy- Fasten“ digitale Pausen ein. Besonders verbreitet ist auch der Verzicht auf Alkohol und Süßigkeiten. Je näher das Osterfest rückt, desto größer wird die Vorfreude: die Aussicht, sich wieder etwas gönnen zu dürfen, macht das Ende der Fastenzeit zu etwas ganz Besonderem und wird am Osterwochenende mit verschiedenem Ostergebäck gefeiert. Osterlamm Osterpinzen Diese stammen ursprüng- lich aus Italien und waren ein traditionelles Weihnachts- und Neujahresgebäck. Mitte des 19. Jahrhun- derts schaffte die Oster- pinze dann den Sprung nach Österreich. Bei uns wird die Pinze nur in der Voroster- zeit hergestellt. Die charakteristische „Dreiteilung“ erhält das Gebäck noch in rohem Zustand mit Hilfe einer Schere. Die perfekte Oster- pinze muss eine schö- ne, goldbraune Oberfläche haben. Die Konsistenz muss locker und luftig sein und sie haben ein feines Anisaroma.
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