VOLLMOND 2-2026
VOLLMOND 2/2026 33 K urios: In Australien sind Wildkaninchen eine ein- geschleppte Tierart. Aufgrund der explosionsartigen Ver- mehrung gelten sie als außer- ordentliche Plage. So ist auch der Osterhase nicht unbedingt positiv behaftet. Die Austra- lier haben seit einigen Jahren dafür aber eine Lösung ge- funden: der Bilby,ein Nasen- beutler, bringt die Ostereier. Äußerlich besteht dank seines weichen Fells und seiner lan- gen Löffel eine leichte Ähn- lichkeit zum Osterhasen. Aber egal, ob der Osterha- se oder der Oster-Bilby die Schokoeier bringt: schme- cken werden sie bestimmt. Bilder (3): Stockfoto Fasten und Genießen Osterbrezen Im Mondseeland ist es bis heute Brauch, dass Patinnen und Paten ihren Patenkindern zu Ostern Brezen schenken, die aus einem feinen Brioche- Hefeteig hergestellt werden. Sie enthalten keine Rosinen, machmal sind sie mit Hagel- zucker bestreut. Als handge- formtes Gebäck mit Wurzeln in Mythen und Legenden stehen sie im Christentum symbolisch für Stärke und das gemeinsame Mahl. Sie zählt zu den ältesten Fastengebäcken und lässt sich bis ins frühe Mittelalter zurück- verfolgen. Ihre Form wird oft als Symbol der Dreifaltigkeit gedeutet (Vater, Sohn und Hei- liger Geist). Die Osterbrezel steht für den Abschluss der Fas- tenzeit ebenso wie für Glück, Beständigkeit und der Freude am gemeinsamen Feiern. Bei Vielen steht sie daher für schö- ne Kindheitserinnerungen. Besonders Kinder freuen sich über das süße Ostergebäck. Bild: Nicole Lenzenweger
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