VOLLMOND 5-2019

12 Vorgestellt VOLLMOND Regionalzeitung für das Mondseeland Gegründet im Herbst 1999 n Im alten Mondseer Gemeindehaus wurde die Franztaler Heimatstube eingerichtet. n Die Sängerrunde Drachenwand präsentiert im Hotel Krone ihre neueste CD. Moderiert wird dieser Abend von Caroline Koller. n Julia Stemberger und Christian Altenburger erweitern die Musiktage Mondsee mit Literatur und ändern den Namen des Festivals auf „Mondseetage“. n Die Thalgauer Freilichtspiele gewinnen mit dem Stück „Oscar“ den von den „Salzburger Nachrichten“ ausgeschriebenen „Ferdinand-Eberherr-Preis“. n In Thalgau wird zum ersten Mal eine Weltmeisterschaft der Fallschirmspringer ausgetragen. n Bei den Naturfreunden Mondseeland wird die Sektion Judo aufgelöst. n Geboren wurden sonst noch: Mick Schumacher, deutscher Automobilrennfahrer; Laure Kamhuber, österreichische Sängerin; Brooclyn Beckham, britisches Model und Sohn von Victoria Beckham. WAS WAR 1999 SONST NOCH LOS IM MONDSEELAND? E rinnern Sie sich noch an 1999? Vielleicht darf ich Ihnen ein bisserl auf die Sprünge helfen: Nokia hatte gerade das 3310er Mobiltelefon vorgestellt. Das war das erste Handy, das wirklich in einer Hosentasche Platz hatte. Das Tele- fax hatte seinen Höhepunkt und niemand konnte sich auch nur annähernd vorstellen, dass E-Mails schon bald ein wirkliches Kommunikationsmittel werden. www war für den Großteil der Menschen ein völlig unbekanntes Kürzel und wer schon Internet hatte, der brauchte zum einen viel Geduld für das Laden von Seiten und zum anderen einen großen Geldbeutel zum Bezahlen der hohen Verbindungstarife. In diese Zeit des Aufbruchs hinein wurde der VOLLMOND geboren. Als Leader-Pro- jekt, unter der Federführung einer engagierten Gruppe von Frauen und Männern, die dem Mondseeland mit der Zeitschrift eine neue Informationsplattform schenken woll- ten. Eine Familienzeitung sollte es sein, die alle Generationen gerne zur Hand nehmen. Das ist gelungen, denn auchnach zwei Jahrzehnten ist der VOLLMOND die wohl beliebteste Zeitung im Mondseeland. Über 120 Ausga- ben sind inzwischen erschienen, mehr als 100 davon un- ter dem Dach des Doppelpunkt-Verlages, der nach rund zwei Jahren den VOLLMOND unter seine Fittiche ge- nommen hat. Die Zeitung ist schlagartig durchgehend bunt geworden. Für die heutige Zeit eine Selbstverständlichkeit, damals aber beinahe schon eine kleine Sensation. Mag sich in all den Jahren viel geändert haben, eines ist doch gleich geblieben: Hauptdarsteller im VOLLMOND sind nach wie vor das Mondseeland und seine Menschen. Und die sorgen dafür, dass uns die Themen nie ausgehen und wir stets genug Stoff für Reportagen und Berichte haben, um alle zwei Monate die Seiten des VOLLMONDes mit interessanten Inhalten zu gestalten. Einen großen Anteil an der Erfolgsgeschichte des VOLLMONDes haben aber auch die Gewerbetrei- benden der Region. Die haben die Zeitung als ideales Werbemedium erkannt und so gibt es viele Fir- men, die uns seit mehr als einem Jahrzehnt oder sogar seit Anfang an auf unserem Weg begleiten. Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, dass die Zeit wie im Fluge vergeht. Jeder erlebt das selbst. Die Kin- der, eben noch klein und in Windeln, gehen plötzlich in die Schule. Und immer wieder wundert man sich: Ist das wirklich schon so lange her? So ist es auch mir in diesen Tagen mit dem VOLLMOND ergangen? Zwanzig Jahre, ich kann es kaum glauben. Kann mich fast an jede einzelne Ausgabe erin- nern, so als ob wir sie erst gestern gemacht haben. Noch viel mehr, freue ich mich aber auf die kom- menden Jahre. Denn es gibt noch viel zu berichten, über das Mondseeland und seine Menschen, über Feste und Feiern und über all die kleinen Dinge, die uns imAlltag immer wieder staunen lassen und es wert sind, unserer großen und treuen Leserschaft gezeigt zu werden … Rupert Lenzenweger Die aktuelle Ausgabe des VOLLMONDes. Eine der ersten Ausgaben des VOLLMONDes. Bild: privat Oktober 2019

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