VOLLMOND 5-2026
VOLLMOND 5/2026 5 Die Vielfalt beim traditionellen Mondseer Bauernmarkt zieht alljährlich tausende Besu- cher an. Das Angebot reicht dabei von kulinari- schen Köstlichkeiten wie Kasnockn (Bild oben) bis hin zu Kunsthandwerkern wie Drechslern (rechts). Alle Bilder: Rule N ormalerweise bleiben diese Bekannten gerne auf ein Plauscherl stehen, wenn wir uns treffen. Diesmal aber hatten sie es eilig: „Wir müssen zu den Kasnockn, weil vergangenes Jahr haben wir keine mehr erwischt...“ Nicht nur bei den Kasnockn ist der Andrang groß, wenn in Mondsee der traditionelle Bauernmarkt stattfindet. Die Räucherfische sind genau- so gefragt, wie die Erdäpfel- Dradiwaberl, die Bratwürstl oder die Bosna bei der Land- jugend. Ganz zu schweigen von den Bauernkrapfen der Bäuerinnen. Frisch aus dem heißen Fett sind sie eine be- sondere Spezialität. Da lohnt sich das Anstellen in der War- teschlange vor dem Stand. Aber es sind nicht nur die kulinarischen Genüsse, die die Besucher in Scharen zum Bauernmarkt locken. Was es da zu sehen und bestau- nen gibt, ist schier grenzen- los. Von den kleinen und fi- ligranen Kunstwerken der Drechsler bis hin zu den gro- ben Holzarbeiten der Schü- ler der landwirtschaftlichen Fachschule in Vöcklabruck. Von zartem Silberschmuck bis zu geschnitzten Kürbissen, kunstvoll gebundenen Blu- mensträußen und sogar ein Stand mit Bekleidung sorg- ten für die Vielfalt auf diesem Markt. Der fand heuer übrigens zum 36. Mal statt und weil so ein Fest ohne Musik gar nicht geht, hat die Musikkapelle aus Tiefgraben aufgespielt und die Irrseer Trachtler ha- ben dazu getanzt. Rupert Lenzenweger Die bunte Vielfalt des Mondseelandes
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