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Chipstest

Seite 17

Juli 2016

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Verpackt in neutralen Papiersackerln

wurden den Testern die Chips vorgesetzt (links). Die mussten nicht nur den Geschmack, sondern

auch das Aussehen der Chips bewerten.

Das Einser-Menü für

alle Fußball-Fans

U

nsere Juroren muss-

ten vor allem zwei

Kriterien erfüllen.

Zunächst

müssen

sie sich beim Fußball ausken-

nen. Dann sollten sie aber auch

einen feinen Gaumen haben,

um für uns die wirklich besten

Chips zu finden.

Also machten wir uns auf

die Suche und fanden: Markus

Scharrer, viele Jahre einer der

besten Bundesligakicker und

zuletzt Co-Trainer in Grödig.

Christoph Hübl, Mannschafts-

kapitän und Goalgetter in Neu-

markt. Philip Mirtl mit starken

Wurzeln in Seekirchen, Spieler

beim USV Berndorf. David

Strasser von der Berndorfer

1b-Mannschaft. Bernhard Eisl,

Obmann-Stellvertreter des SV

Seekirchen. Norbert Leitinger,

Direktor der Neumarkter HLW

und schließlich Mario Breit-

fuß, Chef des ADEG-Marktes

in Neumarkt. Sie alle baten wir

zum „Radi“ in die Seeoase am

Fenningerspitz und legten ih-

nen zehn neutrale Sackerl vor.

Gefüllt mit Erdäpfelchips.

Auf dem Prüfstand standen

bei unserem Test ausschließ-

lich die „klassischen“ Chips,

auch wenn sich David Strasser

noch vor dem ersten Eräpfel-

blatterl als Chips-Balsamico-

Fan outete.

G

leich

vorweg.

Wirklich nicht ge-

schmeckt haben nur

drei Chipssorten. Sie

landeten abgeschlagen auf den

letzten Plätzen, während es im

Mittelfeld ganz eng zuging und

nur 13 Punkte über Sieg oder

Platz sieben entschieden.

Sieger wurden die „Ja! Na-

türlich“-Chips, die haben wir

beim Billa gekauft und muss-

ten dafür ordentlich bezahlen:

1,99 Euro je 100 Gramm sind

ein stolzer Preis. Wer es billi-

ger haben, aber trotzdem nicht

auf Qualität verzichten möchte,

der sollte zu den Clever-Chips

greifen. Die haben wir beim

ADEG um 40 Cent je 100

Gramm gekauft. Damit sind die

Clever-Chips bei unserem Test

die Preis-Leistungssieger. Aber

auch geschmacklich konnten

die Clever-Chips überzeugen

und wurden von unserer Jury

gemeinsam mit den Kellys klar

zum Geschmackssieger gekürt.

Was uns sonst noch aufgefal-

len ist:

Auf manchen Packungen

wird darauf hingewiesen, dass

Meersalz verwendet wurde.

Alle Chips haben je 100

Gramm um die 500 Kalorien.

Hergestellt wurden die Chips

in Österreich, Deutschland und

der Schweiz.

Bei jenen Sorten, die „bio“

besonders betonen, wird auf

das Backverfahren im Kessel

verwiesen.

B

ier und Erdäpfelchips. Kalorienmäßig betrachtet eine Hammerkombinati-

on und trotzdem: derzeit das Einser-Menü bei den Fußballfans. Weil Fuß-

ball auf der Mattscheibe und keine Chips davor am Tisch? Das geht einfach

nicht. Und wenn schon die besten Kicker Europas um den Titel kämpfen,

dann sollten aber auch die Fans zu den besten Chips greifen. Was aber sind

die besten? Wir baten eine hochkarätige Jury zum Test.