Vorgestellt
Mai 2015
Seite 12
s gibt Sachen, die sind unvorstellbar: schneller als das Licht.
Höher als der Mount Everest. Tiefer als der Marianengra-
ben, unendlicher als das Universum oder dass Ingrid Weyde-
mann einmal auch nur für eine Se-
kunde fad sein könnte. Wer Ingrid
kennt, wird davon überzeugt, dass
es Menschen gibt, die 30 Stunden
in einen Tag packen können, die
mehrere Projekte gleichzeitig mit
unglaublicher Präzision ausführen und die so ganz nebenbei dazwischen immer wieder
Ideen haben, was sie noch anpacken könnten. Auf Ingrid Weydemann trifft das zu und
dass sie auch noch Mutter von vier Kindern imAlter von 27 und 18 Jahren ist, rundet das
Bild perfekt ab.
D
ass Ingrid Weydemann seit 1991 treibende Kraft und unermüdlicher Motor hin-
ter dem Museum in der Fronfeste ist, wissen die meisten Neumarkter. Dass Ingrid
aber auch noch bei verschiedenen anderen Projekten wie dem Gerbereimuseum auf der
Burg Tittmoning, beim Torf-Glas-Ziegel Museum in Bürmoos oder bei der Wasserwelt
der Salzburg AG beratend tätig ist, wissen schon weniger.
A
ber das ist längst noch nicht alles. Ingrid Weydemann war bei der „Formel Vau“-
Ausstellung im Fahr(T)raum in Mattsee federführend und hat auch ein Konzept für
die oberösterreichische Landesausstellung 2020 entwickelt, bei der sich alles um die
Pfahlbauten und deren Steinzeitbewohner am Mondsee und am Attersee drehen wird.
Diese Liste der von Ingrid Weydemann betreuten Projekte ließe sich beinahe endlos
fortsetzen.
I
ngrid Weydemann ist gebürtige Neumarkterin. Ihr Vater Adi Rieger sen. ist noch
vielen Neumarktern als Gemeindeamtsleiter in Erinnerung. Ihren Bruder Adi Rie-
ger kennen alle Neumarkter als ihren Bürgermeister. Ingrid absolvierte zunächst in
Salzburg eine Ausbildung zur Lehrerin, war dann elf Jahre als Film- und Theateraus-
statterin in Berlin tätig und absolvierte eine PostgradualeAusbildung an der Universi-
tät für Angewandte Kunst in Wien.
Rupert Lenzenweger
In Salzburg
Carl Orff gründet das Orff-Institut am Mozarteum.
Hans Lechner wird Landeshauptmann und folgt Josef Klaus nach,
der Finanzminister wird.
Im Salzburger Dom wird die fünfte Glocke installiert.
Der Film „Saison in Salzburg“ kommt in die Kinos.
Josef Klaus wird mit dem Ring des Landes Salzburg
ausgezeichnet.
Austria Salzburg muss als Tabellenletzter aus der
Fußball-Staatsliga A absteigen. Dafür steigt der SAK 1914 als
Meister in der Regionalliga in die Staatsliga auf.
Im Flachgau
In Arnsdorf wird das Stille-Nacht-Museum eröffnet.
In Grödig wird die Untersbergbahn nach zweijähriger
Bauzeit in Betrieb genommen. Zur Eröffnung
kommt auch Bundespräsident Dr. Adolf Schärf.
Der Unionsportverein Hallwang wird gegründet.
Elisabeth Kriechbaum wird neue Obfrau der
Goldhaubengruppe Straßwalchen.
Der Heimatverein „D`Vorberger“ in Eugendorf veran-
staltet den ersten öffentlichen Volkstanz.
Am Fuschlsee wird eine Einsatzgruppe der
österreichischen Wasserrettung gegründet.
Was war 1961 sonst noch los?
Ingrid bei einem Besuch
im Mirabellgarten.
Wieder einmal geschafft
. Ingrid Weydemann beim
gemütlichen Teil nach der Eröffnung einer Ausstel-
lung in „ihrer” Fronfeste in Neumarkt.
Bilder: Rule/privat
E
Ingrid
Weydemann
Neumarkt,
31. Juli 1961
Geboren wurden sonst noch:
Susanne Riess-Passer, Wüstenrot-Generaldirektorin; Erwin Resch, Bronzemedaillengewinner bei
der Ski-WM-Abfahrt 1982 in Schladming; Christian Stückl, viele Jahre Jedermann-Regisseur in Salzburg; Andrea Eder- Gitschtha-
ler, Nationalratsabgeordnete aus Wals-Siezenheim.




