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Rund um die Trumer Seen

Seite 9

Juli 2016

OBERTRUM: Die „Mörwald-Schwestern“ sind nicht zu schlagen

Gold für Miriam und Magdalena

auenbewegung packten an

für Tageszentrum

V

or wenigen Tagen wurde in einer Gemein-

schaftsaktion von Bauernbund und ÖVP

Frauen für dasCaritasTageszentrumElixhausen

eine Erdäpfel-Pyramide errichtet und offizi-

ell seiner Bestimmung übergeben. Im Bild von

links: Eva, Sabine Gmachl (ÖVP Frauen), Mar-

kus Feldinger (Bauernbund), Barbara Schwar-

zenbacher (ÖVP Frauen), Hannah Stingl (Cari-

tas Tageszentrum), Natalie Druckenthaner (Ca-

ritas Tageszentrum) und Melanie.

W

er soll diese beiden Mädchen schlagen? Nach

dem Landesmeistertitel holten sich Miriam

(links) und Magdalena Mörwald mit der Mann-

schaft des Bundesgymnasiums Seekirchen auch den

Staatsmeistertitel: Beim Schulschach-Bundesfinale

in Mattersburg errangen die beiden mit 18 von 18

möglichen Punkten souverän die Goldmedaillen. Für

Magdalena ist es der siebente, für Miriam der vier-

te Staatsmeistertitel. Auch in der Einzelwertung ge-

wannen Miriam und Magdalena die Goldmedaillen.

„Hebereffekt“ bringt

das Trinkwasser

V

om „Hebereffekt“ haben wir alle schon gehört.

Aber das ist lange her. Erste Klasse Gymnasi-

um oder Hauptschule, Grundlagen der Physik. Es

dämmert noch nicht? Dann denken Sie daran, wie

ein Weinbauer Rebensaft aus dem Fass zapft oder

ein Benzindieb den fremden Tank leer. Richtig.

Schlaucherl hinein, angesaugt und dann das

Schlauchende tiefer halten als den Tank oder das

Fass. Und schon sprudelt die Quelle.

Mit diesem „Hebereffekt“

werden jetzt die Schleedorfer

mit Trinkwasser versorgt und

haben damit eines der mo-

dernsten Wasserwerke weitum,

das zudem noch gänzlich ohne

Fremdenergie funktioniert.

Damit es klappt, wurden acht

neue Quellen erschlossen. Bis

zu 14 Meter tief und mit einer

Kapazität von bis zu 20 Kubik-

meter pro Stunde. Im Normal-

betrieb freilich werden nur acht

Kubikmeter gefördert. Das ist

der durchschnittliche Wasser-

verbrauch in Schleedorf.

Notwendig wurde der Neu-

bau der Wasserversorgung,

nachdem es bereits 2013 Pro-

bleme mit dem Trinkwasser

gab und im vergangenen Jahr

die bisherigen Quellen gänzlich

auszutrocknen drohten.

Seit kurzen sind die Arbeiten

abgeschlossen und deshalb lud

Mitte Juni die Wassergenossen-

schaft zu einem Tag der offenen

Türe, bei dem die Anlage von

Pfarrer Stefan Schantl auch ge-

segnet wurde.

SCHLEEDORF:

Physik-Nachhilfe-Unterricht beim neuen Wasserwerk

Wassergenossenschaftsobmann Matthäus Wimmer

(rechts) und

sein Stellvertreter Siegfried Jank erklären die Steuerung des neuen

Wasserwerkes.

Bilder: Rule

Geh´n ma Wasser schaun.

Viele Schleedorfer ließen sich trotz Re-

gens nicht abhalten und kamen zum Trinkwassertag mit Eröffnung

und Segnung der neuen Anlage.