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Aktuelle Rundschau

Seite 5

März 2017

Ü

ber 1.200 Kilometer Wegstrecke quer über

107 Gemeinden von St. Wolfgang bis nach Re-

gensburg und Passau. Das ist der europäische Pil-

gerweg Via Nova, der in den vergangenen zehn

Jahren entstanden ist.

Der Obmann des Vereins Europäischer Pilgerweg,

Josef Guggen-

berger (rechts), dankt Berta Altendorfer (links) für ihren zehnjäh-

rigen Einsatz als Geschäftsführerin. Auch Franz Muhr (Bildmitte),

Pilgerbegleiter aus Innerschwand, gratuliert.

Bild: Verein Via Nova

MUNDERFING

: Generalversammlung des Vereins Europäischer Pilgerweg Via Nova

Seit zehn Jahren geleitet sie

Pilger auf den rechten Weg

Pilgern wird immer moder-

ner und findet laufend mehr

Anhänger. Besonders beliebt

ist der Pilgerweg Via Nova,

für den vor zehn Jahren See-

kirchens Altbürgermeister Jo-

hann Spatzenegger den Grund-

stein legte. Heute ist Spatzen-

egger Idee längst in die Praxis

umgesetzt: Ein europäischer

Pilgerweg zwischen den Bi-

schofsstätten St. Wolfgang,

Regensburg und Passau. Dazu

gibt es im Bayrischen Wald

noch einen „Abzweiger“, der

nach Pigram, dem „Maria

Zell“ in Böhmen führt.

Eine die seit zehn Jahren

ganz eng mit dem Via Nova

verbunden ist, ist Geschäfts-

führerin Berta Altendorfer. Für

ihren unermüdlichen Einsatz

wurde sie jetzt bei der Gene-

ralversammlung des Vereins

Via Nova in Munderfing ge-

ehrt. Aber auch nach zehn Jah-

ren ist Altendorfer noch mit

Feuereifer bei der Sache und

nennt die Pläne für die nächs-

ten Jahre: „Nachdem im Nord-

westen das Ziel Regensburg

erreicht ist, wollen wir uns in

den nächsten Jahren darauf

konzentrieren, den Weg weiter

zu entwickeln und qualitativ

mit Hilfe der digitalen Tech-

nik auf den neuesten Stand zu

bringen“.

Der Bahnhof Steindorf muss

in der jetzigen Form erhalten

bleiben und darf nicht zu einer

kleinen Haltestelle degradiert

werden. Dieser Meinung sind

mindestens 1.750 Straßwalch-

ner und unterstreichen das mit

ihrer Unterschrift. Die SPÖ

Straßwalchen hat diese Unter-

schriftenaktion initiiert und zu

Beginn dieser Woche Landes-

rat Hans Mayr die 1750 Pro-

testunterschriften übergeben.

Auslöser für diese Protestakti-

on sind die Pläne, künftig den

Bahnhof Neumarkt zum großen

Verkehrsknotenpunkt in der Re-

gion zu machen. In Steindorf

würden dann nur mehr ganz

wenige Züge halten. „Das geht

völlig am Bedarf vorbei. Die

1.750 Unterschriften zeigen

ganz deutlich, wie wichtig den

Straßwalchnern der Bahnhof

Steindorf ist“, sagte SPÖ-Ge-

meindevertreterin Tanja Keer

bei der Übergabe der Unter-

Bahnhof Steindorf muss erhalten bleiben

schriften an Landesrat Hans

Mayr.