August 2016
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Vorgestellt
Renate Ennemoser
Obfrau der Mondfrauen - Gästebetreuung im Mondseeland,
geboren am 28. Jänner 1970
Renate Ennemoser
kümmert sich mit ih-
ren Mondfrauen seit vielen Jahren um die
Gästebetreuung in Mondsee.
Bilder: privat
Die Restauration der ehemaligen Klosterbibliothek im Stift Mondsee wurde nach zweijähriger Arbeit 1970 abgeschlossen. Es ist
dies übrigens die letzte gotische Bibliothek in ganz Österreich.
Die Hauptschule in Thalgau wird erweitert, die landwirtschaftliche Berufsschule wird geschlossen.
Die Feuerwehr Innerschwand kann sich über ein neues Einsatzfahrzeug freuen. Die Segnung und offizielle Übergabe fand im
Rahmen eines Gartenfestes statt.
Florian Radauer gründet in Thalgau mit seinen Geschwistern das inzwischen schon legendäre „Radauer Sextett“.
Beim Schützenfest in Thalgau zeigen sich die Prangerstutzenschützen aus Hof erstmals in ihrer neuen Tracht.
Das Forschungsinstitut für Limnologie wird von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gegründet und 1981 fix
nach Mondsee übersiedelt.
Geboren wurden sonst noch:
Andre Agassi, ehemaliger Tennisspieler; Naomi Campball, Topmodel in den 90er-Jahren; Roger
Cicero, deutscher Sänger und Musiker und Gerlinde Kaltenbrunner, Extrembergsteigerin.
WAS WAR 1970 SONST NOCH LOS
IM MONDSEELAND?
Die kleineRenate
mit zwei Jah-
ren als „Blumenmädchen“.
S
ind Sie auch vor wenigen Tage an der Mondseer Seeprome-
nade flaniert und haben sich dabei beim Kunsthandwerks-
markt von den Künstlern verzaubern lassen? Eingetaucht
in ein Reich der Farben und Formen, der Düfte und der
schönen kleinen Dinge, die unseren Alltag um so viel reicher ma-
chen? Treibende Kraft hinter diesem Kunsthandwerksmarkt sind die
Mondfrauen mit Renate Ennemoser an der Spitze. Sie ist so etwas
wie ein unermüdlicher Motor wenn es darum geht, Veranstaltungen
auf die Beine zu stellen oder neue Ideen zu entwickeln.
Wie es dazu gekommen ist? „In der sechsjährigen Karenzzeit und
als ,Haushaltsmanagerin, ist mir fad gewesen und so habe ich 1999
mit der Ausbildung zur Event-Ma-
nagerin begonnen. Das wurde da-
mals von der EU gefördert und so
habe ich die Chance beim Schopf
gepackt“, erinnert sich Renate
Ennemoser.
J
etzt, gut eineinhalb Jahrzehnte
später, kann Ennemoser gleich
auf mehrere erfolgreiche Projekte
zurückblicken. Die Mondfrauen
sind längst nicht mehr aus Mond-
see wegzudenken. In denAnfangs-
jahren gab es auch Kräuter-, Kin-
dererlebnis-, Fackelwanderungen
und das Spielfest. Auch die Vollmondschifffahrt war eine Idee von Renate
Ennemoser und bei diesen Fahrten war sogar ein Digeridoo-Spieler mit an
Bord um für besondere Stimmung zu sorgen. Zum „Liebkind“ aber hat sich
der Kunsthandwerksmarkt entwickelt, den Renate Ennemoser inzwischen
mehr als zehn Mal organisiert hat.
R
enate Ennemoser ist eine waschechte Mondseerin. Sie wurde hier gebo-
ren, hat ihre Schul- und Jugendzeit in Mondsee verbracht und ihre büro-
kaufmännische Lehre in einem Zell am Mooser Betrieb absolviert. Privat ist
Renate Ennemoser Mutter von zwei Kindern (15 und 17 Jahre) und arbeitet in
einem Planungsbüro in Mondsee.




