AKTUELLES
AUS DEM MONDSEELAND
Volksschule Zell in neuem Glanz
A
lles neu bei der Volksschule in Zell am Moos. Nachdem
schon im vergangenen Jahr das Schulhaus umgebaut und
Räume für die Nachmittagsbetreuung, die Schulküche und ein
Medienraum neu errichtet wurden, gab es heuer weitere Verbes-
serungen. So konnte nach demAbriss des alten Lehrerwohnheims
ein Schulgarten mit großen Hochbeeten, eine Kartoffelpyramide
und einem Bohnenzelt errichtet werden. Der Höhepunkt aber ist
die neugestaltete Schulfassade. Unter der künstlerischen Leitung
von Marianne Naderer und Katharina Trauner wurde monatelang
geplant, getöpfert und glasiert. Jetzt zieren die vier Jahreszeiten,
das Schulwappen und der Name der Schule den Eingangsbereich.
Nach der vielen Arbeit war es jetzt Zeit zum Feiern und so haben
sich zum Schulschluss Eltern, Freunde und Ehrengäste eingefun-
den und wurden von den Schülern mit einem bunten Programm
unterhalten.
Bischof Erwin Kräutler kommt
H
oher Besuch in der Pfarre Mondsee am 29. September: Auf
Einladung der Amnesty Gruppe Mondseeland kommt Bischof
Erwin Kräutler, um nach der gemeinsamen Messe mit Pfarrer Ernst
Wagender im Pfarrsaal einen Vortrag zu halten. Entsprechend dem
Titel seines Buches steht der Vortrag unter dem Motto „Habt Mut!“
Dabei geht es um die Veränderung der Welt, in der plötzlich al-
te „Ordnungen“ und „Sicherheiten“ wanken und Europa sich neu
orientieren muss. Aber wohin? Amazonasbischof Erwin Kräutler
benennt sieben Kategorien für ein Leben, das vor dem eigenen
Gewissen und vor der Mitwelt bestehen kann. Erwin Kräutler war
ab 1965 als Missionar in Brasilien tätig. Von 1981 bis 2015 war
Kräutler Bischof der flächenmäßig größten brasilianischen Diöze-
se Xingu. Der 76-Jährige war Preisträger des alternativen Nobel-
preises 2010 und wurde international durch seinen Einsatz für die
indigenen Völker imAmazonasgebiet bekannt. Der Vortrag am 29.
September beginnt um 20 Uhr, der Eintritt kostet 10 Euro.
Fuschlsee: Aus sechs mach eins
A
us sechs mach eins: Die Tourismusverbände der sechs Ge-
meinden Hof, Koppl, Ebenau, Hintersee, Faistenau und Fuschl
schließen sich zusammen. Mit dieser Fusion wird der Grundstein
für eine Strukturveränderung gelegt, um auch in Zeiten wachsen-
der Konkurrenz erfolgreich weiterarbeiten zu können. Die Region
verzeichnet derzeit rund 400.000 Nächtigungen. Das gemeinsame
Marketingbudget wird rund 800.000 Euro betragen und die In-
fo-Büros in den einzelnen Gemeinden wird es weiterhin geben.
Im Bild Landeshauptmann Wilfried Haslauer (Mitte) mit Franz
Schocher (Fuschl), Erasmus Brandstätter (Faistenau), Albert Eb-
ner, Daniela Rossenegger (beide Hof), Peter Bacjer (Koppl), Max
Obermayr (Ebenau) und Gundi Schirlbauer (Fuschl).
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