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FAHRTWIND

Als ganz schmales, staubiges Band schlängelt sich die Straße den Hügeln entlang durch diese atemberaubende Landschaft in über

4.000 Meter Höhe.

Alle Bilder: Josef Matzelsberger

Unerwartete Entspannung bringt ein Felsenbad mit 35 Grad.

Da staunte der Elektriker aus Straßwalchen. So geht´s auch.

Die Jurten entpuppten sich als stabil und bequem.

R

ichtiggefährlich

wird´s, wenn dir

die chinesischen

Lastwägen ent-

gegenkommen.

Weil Rücksicht nehmen auf

andere Verkehrsteilnehmer

ist für die Lenker dieser

Ungetüme ein Fremdwort.

Sollen doch schauen, wo sie

bleiben, die anderen. Für

Motorradfahrer bedeutet

so eine Begegnung Herzra-

sen. Weil auf der einen Seite

ist oft eine Schlucht und auf

der anderen donnert der

Brummi vorbei. Da musst

dich schlank machen. Dass

sich dennoch manchmal ein

Rückspiegel einer Maschine

bei so einer Begegnung in

tausend Scherben auflöst,

regt spätestens ab dem drit-

ten Reisetag niemand mehr

in der Gruppe auf.

Wer sich den Pamier

Highway als Ziel einer Mo-

torradreise aussucht, der

muss mit solchen „Kleinig-

keiten“ rechnen. Der Pa-

mier Higway ist der 1.255

Kilometer lange Teil der

M 41, der über das Pamir-

Gebirge in Tadschikistan

führt. Der größte Teil die-

ser Straße verläuft in Hö-

hen von über 4.000 Metern

und der Ausdruck Highway

täuscht auch. Es ist nur ein

schmales, staubiges Schot-

terband, das sich durch das

Land zieht.

Sein Motorrad für diese

Reise, eine geländegängige

Yamaha XT 660, hat Josef

Matzelsberger in der Stadt

Osch im Süden von Kir-

gisistan ausgefaßt. So wie

zehn andere Motorradfah-

rer auch. In den kommen-

den 16 Tagen werden sie ge-

meinsam mit einem Guide

die M 41 durch Tadschikis-

tan befahren. 3.000 Kilome-

ter Abenteuer liegen damit

vor ihnen.

Die M 41 ist

Fernstraße und

Lebensader

Die M 41 ist nicht nur

Fernstraße durch das Land.

Sie ist auch die Lebensader

für diese zentralasiatische

Region, die mit ihren riesi-

gen Bergen auch Bergstei-

ger aus aller Welt anlockt.

Der mächtigste Riese ist

mit 7.134 Metern Höhe der

Peak Leniu und von Sary-

tasch aus starten alle Gip-

felstürmer.

„Die Reise durch dieses

Land ist eine Fahrt durch ei-

ne andere Welt“, schwärmt

Jseof Matzelsberger und er-