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Seite 2

Meinungen

Juli 2016

... dass

in vielen Gemeinden

die Musikkapellen regelmä-

ßig zu Sommerkonzerten

laden. „Das ist eine nette

Unterhaltung und spricht Ein-

heimische wie Urlaubsgäste

gleichermaßen an. Ich und

mein Mann freuen uns jedes

Jahr darauf“, ließ uns eine

Leserin aus Mondsee wissen.

... dass

Volksschulkinder

wieder mehr grüßen, freut

eine Leserin aus Neumarkt.

„Vor ein paar Jahren war das

nicht der Fall“, weiß die Frau

aus Erfahrung.

... dass

es immer wieder

Vandalen gibt, die Sitzbänke

mit Farbe verschmieren. So

auch am Wanderweg zu den

Egelseen, wo neben einer

Liegewippe eine zusätzliche

Sitzbank mit schönem Blick

zum Buchberg aufgestellt

wurde. Auch ein Hundesa-

ckerl-Behälter befindet sich

dort und was wird da ge-

macht? „Die Sitzbank wurde

mit Farbe ,verschönert , . Das

ist wirklich traurig“, ärgert

sich ein Leser aus Schlee-

dorf.

Wenn ein Trompeter

plötzlich die Pauke schlägt

J

aja, ich weiß schon.

Österreich hat in diesen

Tagen Millionen von Fuß-

ball-Teamchefs. Und jeder

einzelne davon hätte mit sei-

ner Mannschaft bei der EM

in Frankreich mehr Erfolg

gehabt, als Marcel Koller.

I

ch schau mir jetzt ganz

gerne Fußball an. Ein

Experte bin ich aber kei-

ner und trotzdem fällt mir

immer wieder eines auf:

In der Fußball-National-

mannschaft müssen Spieler

plötzlich eine ganz andere

Position spielen, als im

Verein. Das erscheint mir

völlig unlogisch. Müsste ich

eine Nationalmannschaft

zusammenstellen, ich würde

mir den besten Tormann, die

besten Verteidiger und Mit-

telfeldspieler und die derzeit

Was gefällt Ihnen (nicht)? Tel.: 06216/7560

treffsichersten Stürmer

holen. Und die dann auch

als Tormann, Verteidiger,

Mittelfeldspieler und Stür-

mer spielen lassen. Einen

Verteidiger plötzlich offensiv

spielen zu lassen? Das wür-

de mir nicht einfallen.

E

s geht ja auch kein

Dirigent her und holt

sich einen Posaunisten, um

den dann beim Neujahrs-

konzert auf eine Trommel

eindreschen zu lassen. Oboe

gegen Gitarre? Horn gegen

Triangel? Trompete gegen

Saxophon?

W

ie das klingen würde?

So wie Österreichs

Nationalmannschaft in

Frankreich gespielt hat. Ob-

wohl! In der Politik klappt´s

ja auch. Da lassen sich,

so scheint´s, die Minister

beliebig austauschen. Da

drängt sich jetzt schon

der Verdacht auf, dass

uns die womöglich auch

so regieren, wie die

Nationalmannschaft in

Frankreich gespielt hat.

Nur es fällt uns nicht auf.

Weil zum Teamchef fühlt

sich jeder berufen. Aber

zum Kanzler ...?

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Glyphosat als Bodenschutzmittel?

Hermann Schultes, Österreichs

oberster Bauernvertreter, ver-

trat in der ORF Pressestunde

am 29. Mai die Meinung,

dass Glyphosat als Boden-

schutzmittel gebraucht wird.

Er begründet dies sinnge-

mäß folgendermaßen: Durch

die milden Winter frieren die

Pflanzen nicht ab, durch Gly-

phosat würde der Acker sauber

und es brauche daher nicht ge-

pflügt werden, was dazu führe,

dass es bei Starkregen keine

Bodenerosion gebe.

Im biologischen Landbau ist

die Verwendung von Glyphosat

bekanntermaßen verboten. Be-

deutet dies im Umkehrschluss,

dass

die

konventionellen

Bauern die besseren Boden-

schützer sind?

Georg Sams

Biobotschafter und Salzburger

Landessprecher der Grünen

Bäuerinnen und Bauern

Pfongau 44

5202 Neumarkt am Wallersee

Als einer der wirklich Stamm-

gast im Hofwirt war, sage

ich: Die Einen wolln eam ab-

reißn, die Ander wolln eam

verschandeln! Der 1. Platz

Entwurf mit riesen Glastüren

- scheußlich!

Laßt´s doch den Hofwirt in

Ruhe und machz a gscheids

Wirtshaus draus, in dem ma

hemdsärmelig und gemütlich a

Bier trinkt, a Schnitzl ißt - oder

a Essigwurscht und tratscht,

Witze erzählt oder philoso-

phiert, etwa vom Sinn des

Lebens! Euer Honzi

Der Hofwirt in Seekirchen