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REPORTAGE

AUS DEM MONDSEELAND

August

Alle Bilder entstehen bei

mengebäude von Lechner

D

a soll noch einmal jemand behaupten, dass ein Bild mehr sagt als

tausend Worte. Zumindest Gerald Herrmann ist überzeugt, dass

es nicht das Bild, sondern der Text war. Den hat er wohl gewählt und

damit auf Facebook einen wahren Sturm entfacht. Da wurde gelikt,

bis das Enter-Tasterl glühte, da gingen Emotionen hoch und Exper-

ten mussten sich sogar mit der sinnlosen Frage quälen, ob ein Hai-

fisch imMondsee überleben kann. Die erste Aufregung ist verebbt,

aber vorbei ist es noch lange nicht.

Für viele Menschen ist ein Leben oh-

ne Facebook kaum mehr vorstellbar.

Aber es gibt noch Leute, die sich nicht

in sozialen Netzwerken tummeln. An

denen geht natürlich so ein „Hy-

pe“ spurlos vorbei. Deshalb

sei hier kurz nachgetragen:

Gerald Herrmann

ist Künst-

ler. Die Entwürfe für seine

Bilder macht er am Computer.

Erst dann stellt er sich an die

Leinwand und greift zu Farben

und Pinseln.

„ S e i t

v i e -

l e n

Jah-

r e n

b e -

schäf-

tige ich

mich mit

dem Phäno-

men der Täu-

schung. Ich ha-

be alte Postkar-

ten gemacht,

auf denen mo-

derne Elemen-

te zu sehen sind.

Oft erst auf den zwei-

ten Blick. Die Bilder müs-

sen echt aussehen. So, als ob

alles immer so gewesen wäre,

wie ich es darstelle.“

Gerald Herrmann ist auch

So kam der Hai

Gerald

Herrmann sorgte mit

seinem Foto vom Hai

im Mondsee für große

Aufregung.

Noch ist die Sache nicht vorbei und der große Knaller kommt