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Dezember

Frohe Weihnachten

Leser/innen fragen ihre

Abgeordnete Michaela Langer-

Weninger aus dem Mondseeland

Frau B.:

Ich

habe

eine

Frage zum

Schenken zu

Weihnachten. Meine Kinder

wünschen sich Computer-

spiele. Ich habe aber Beden-

ken. Zurecht?

Langer-Weninger:

Nicht un-

bedingt. Es kommt wie immer

auf die Art des Spiels und die

Spieldauer an. Es gibt mittler-

weile viele Computerspiele,

die sowohl Spaß machen,

als auch zu positiven Lern-

effekten führen können. Eine

entsprechende Beratung, am

Besten mit den Kindern, er-

scheint mir aber wichtig.

Und noch etwas. Achten Sie

bitte darauf, dass das Com-

puterspielen auf einen eher

kurzen Zeitraum pro Tag be-

schränkt ist. -PR-

Zutaten:

300 g Zucker

8 EL Wasser

4 Eiklar

60 g Zucker

67 g Staubzucker

Lebensmittelfarbe

nach Belieben

indringerl

W

Zubereitung:

300 g Zucker mit Wasser verrühren und unter mehrmaligen Umrühren zum Kochen bringen. (Kochzeit:

circa drei Minuten) Eiklar mit 60 g Zucker steif schlagen (Schnittprobe) und die kochend heiße Zuckerlö-

sung unter fortwährenden langsamen Rühren dazu gießen. (Verbrennungsgefahr!) Das Ganze auf höherer

Stufe cremig kalt schlagen. Die 67 g Staubzucker darüber sieben und kurz unterheben. Die Windringerl-

masse nun mit Lebensmittelfarbe färben und verrühren. In einen Spritzbeutel füllen und Ringerl auf ein

mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Rohres schieben.

Backzeit: 120 Grad Heißluft, circa 40 Minuten. Die Windringerl über Nacht im abgeschalteten, aber einen

Spalt geöffneten Rohr weiter trocknen lassen.

Erst Handschuhmacher aus Tirol machten „Stille Na

I

st es Schicksal oder einfach Zufall, dass ein Weih-

nachtslied aus Österreich weltberühmt ist? Keiner

weiß es so genau. Eines ist aber sicher: Die Orgel

spielte zwei Mal in der Geschichte des Liedes „Stille

Nacht, Heilige Nacht“ eine große Rolle.

Gerade zur Weihnachtszeit

spielt die Orgel in der Kirche

ein wichtige Rolle. Was aber

tun, wenn diese den Dienst

versagt? Genau vor diesem Di-

lemma standen Josef Mohr und

Franz Xaver Gruber zur Weih-

nachtszeit im Jahr 1818.

Bereits zwei Jahre zuvor hat-

te Pfarrer Mohr einen Liedtext

über die stille, heilige Nacht

geschrieben hat. Franz Xaver

Gruber bat er nun die passende

Melodie dazu zu komponieren.

Bei der Weihnachtsmette in der

Oberndorfer Pfarrkirche sang

Josef Mohr Tenor und begleite-

te mit der Gitarre. Franz Xaver

Gruber sang Bass und der Chor

wiederholte nach jeder Strophe

die Schlusszeile. Richtig in die

Herzen der Besucher ging das

Lied allerdings noch nicht.

Vom Zillertal hinaus

in die Welt

Dann spielte die Orgel ein

zweites Mal eine wichtige Rol-

le, oder besser gesagt der Or-

gelbauer Karl Mauracher aus

Fügen im Zillertal. Im Zuge der

Reparaturarbeiten wurde er auf

das Lied „Stille Nacht, Heilige

Nacht“ aufmerksam. Er nahm

das Lied mit ins Zillertal und

Ein Gemälde von den Rainer Sängern

die „Stille Nacht, Heilige

Nacht“ vor der Holy Trinity-Church in New York im Jahr 1839

singen.

Bilder (2): Stille Nacht Gesellschaft