Daumen drücken für Christoph
Der 21. Februar wird für Christoph Danksagmüller aus Mondsee zum absoluten Höhepunkt seiner bisherigen Karriere. Da startet der Skicross-Fahrer bei den Olympischen Winterspielen in Livigno.
Skicross zählt zu den spektakulärsten Wintersportarten. Dabei starten vier Fahrer gleichzeitig um sich im Kopf-an-Kopf-Rennen über Steilwandkurven, mächtige Sprünge, Kamelbuckel und ähnliche Hindernisse ins Ziel zu kämpfen. In dieser Sportart zählt der 23-jährige Christoph Danksagmüller aus Mondsee zu den vielversprechendsten Nachwuchsfahrern und bringt trotz seiner Jugend bereits wertvolle Erfahrung auf höchstem Niveau mit.
Schon früh machte Christoph Danksagmüller auf sich aufmerksam. Als 17-Jähriger nahm er an den Youth Olympic Games teil, erreichte eine Top 10 Platzierung und konnte dort erstmals die besondere Atmosphäre eines olympischen Großereignisses erleben. Ein prägender Moment, der seinen sportlichen Weg nachhaltig beeinflusste.
Seinen bisher größten Erfolg feierte Christoph vor drei Jahren, als er bei der Junioren-Weltmeisterschaft die Silbermedaille gewinnen konnte. Übrigens, vielleicht ist das ein gutes Omen: Diese Weltmeisterschaft fand wie jetzt die Olympischen Spiele in Italien statt. Heuer bestreitet Christoph seine zweite komplette Weltcupsaison und sammelt kontinuierlich Erfahrung im Kreis der internationalen Elite.
„Meine Freude auf diese Olympischen Spiele ist riesengroß und ich kann ganz gelassen an den Start gehen. Es lastet kein Druck auf mir. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass solche Großereignisse ganz eigene Gesetze haben und alles möglich ist. Gerade im Skicross passiert immer wieder unvorhergesehenes,“ freut sich Christoph auf den Bewerb, der am 21. Februar um 10 Uhr mit den Ausscheidungsläufen beginnt.
Bilder: Danksagmüller und Erich Spieß -8. 2- 2026-
