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2016

Aktuelles aus dem Mondseeland

Reiche Ernte im Mondseeland

F

rüher war es selbstverständlich, dass jeder Bauer auch einen

Obstgarten hatte. Viele dieser Obstgärten sind inzwischen

zwar verschwunden, das Interesse am Obstbau selbst scheint aber

ungebrochen zu sein, wie das Projekt „die Botschaft der bäuerli-

chen Welt“ im Mondseeland zeigt. Dabei wurden im vergangenen

Jahr 1.200 Obstbäume gepflanzt und in sieben Kursen Interessier-

ten alles über den Schnitt von Bäumen vermittelt. Dass dabei 150

Teilnehmer mitgemacht haben, hat auch die Landtagsabgeordnete

Michaela Langer-Weninger überrascht. „Die Streuobstwiesen ge-

hören zu unserer Kulturlandschaft. Süße Kirschen und saftige Äp-

fel aus dem eigenen Garten sind für Alt und Jung ein besonderer

Genuss und sollen durch dieses Projekt wieder mehr ins Bewusst-

sein rücken“, so die Politikerin. Im Bild Michaela Langer-Wenin-

ger mit Teilnehmern am jüngsten Baumschneidekurs.

Richtung Energiewende

S

eit wenigen Tagen ist auch das Mondseeland eine von mehr als

100 Klima- und Energie-Modellregionen in Österreich. In der

Praxis heißt das, dass sich das Mondseeland auf den Weg in Rich-

tung nachhaltige Energieversorgung machen muss um weitge-

hende von fossilen Energieträgern unabhängig zu werden. „Mein

Ziel als Managerin der Klima- und Modellregion wird es sein, die

Einwohner der Region künftig auf nachhaltig wichtige Themen in

ihrer eigenen Heimat aufmerksam zu machen“, sagt die Modellre-

gionsmanagerin Stefanie Mayrhauser und hofft auf eine Entwick-

lung wie in vielen anderen Klima- und Energie-Modellregionen,

in denen die Menschen große Bereitschaft zeigen, Klimawandel

und Energiewende zu schaffen. Im Bild von links: Carina Grabner,

Bürgermeisterin Elisabeth Höllwarth-Kaiser (Obmann Stellvertre-

terin der REGMO), Bürgermeister Johannes Gaderer (Obmann der

REGMO) und Regionsmanagerin Stefanie Mayrhauser (KEM-

Managerin).

Bild: TZ-Mondseeland

Wo bleibt denn der Notarzt?

E

in Bauer hat´s bei der Diskussion auf den Punkt gebracht:

„Wenn ich nachts einen Tierarzt brauche, ist der in zehn Mi-

nuten da. Beim Notarzt kann es eine Stunde dauern”. Gefallen

sind diese kritischen Worte bei einer Diskussion in Mondsee, bei

der es um die ärztliche Versorgung im Mondseeland ging. Fazit:

Während die Helfer des Roten Kreuzes schnell vor Ort sind, muss

auf das Eintreffen eines Arztes vor allem in der Nacht und an den

Wochenenden oft länger gewartet werden. Dieses Problem kann

nur mit einem zusätzlichen Notarzt gelöst werden. Im Bild von

links: Dr. Thomas Jörgner (praktischer Arzt), Gottfried Achleitner

(Dienststellenleiter Rotes Kreuz Mondsee), Landtagsabgeordnete

Michaela Langer-Weninger, Mag. Wolfgang Kaltenleitner (ÖA-

AB, Diskussions-Moderation) und der Gesundheitssprecher der

oberösterreichischen Volkspartei, Primar Dr. Walter Aichinger.